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den geschmolzenen, trotz des Druckes, den sie erleiden, leichtbewegten Theilen des Inneren durch Ortswechsel in denMassen vorgehen, selbst die geometrische Oberflächein Krümmung der Meridiane und Parallele in kleinen Räu-men nach sehr langen Zeitabschnitten mvdifieire»; so ist diephysische Oberfläche in ihrer oceanischcn Region durchEbbe und Fluth (locale Depression und Anschwellung desFlüssigen) sogar periodisch einem Ortswechsel der Massenausgesetzt. Die Kleinheit des Gravitationö-Effectcs in dencvntinentalcn Regionen kann einen sehr allmäligen Wechselder wirklichen Beobachtung entziehen; und nach Bessel's Be-rechnung muh, um die Polhöhe eines Orts nur um 1" zuvergrößern, in dem Inneren der Erde eine Ortsveränderungvon einer Masse vorausgesetzt werden, deren Gewicht, ihreDichtigkeit der mittleren Dichtigkeit der Erde gleich gesetzt,das von 11ck geographischen Cubikmeilen ° ist. So auffallendgroß auch dieses Volum der ortsverändernden, bewegtenMasse uns erscheint, wenn wir es mit dem Volum desMontblanc oder Chimborazo, oder Kintschindjinga vergleichen;so sinkt doch bald das Erstaunen über die Größe des Phä-nomens, wenn man sich erinnert, daß das Erdsphäroid über2650 Millionen solcher Cubikmeilen umfaßt.
Das Problem der Figur der Erde, dessen Zusam-men hang mit der geolozischen Frage über früheren liqui-den Zustand der planetarischen RotationS-Körper schon inder großen Zeit° von Newton, Huygens und Hookc erkanntwurde, ist mit ungleichem Erfolge auf drei Wegen zu lösenversucht worden: durch geodätisch-astronomische Grad Mes-sung, durch Pendel-Versuche, und durch Ungleich-heiten in der Länge und Breite des Mondes. Die erste