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Der erste Triarier : an Joseph von Görres
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Seele von, Schwerte und meine Einzige von den Hunden (Pf. 21);denn für seine Seele, d. i. für sich selber als Oberhaupt, beteteer, und für den Körper, den er seine einzige Kirche nannte, wegender Einheit des Bräutigams, des Glanbens, der Sakramente nndder Liebe znr Kirche. Das ist der nngenähcte Rock des Herrn^der nicht zerschnitten, sondern dnrch das Lovs vertheilt wurde.Daher hat diese eine und einzige Kirche nur einen Körper, einHaupt, nicht zwei Häupter, wie ein Ungeheuer; nämlich Christus,seinen Stellvertreter Petrus uud dessen Nachfolger. Da nun derHerr zu Petrus selbst gesagt: Weide meine Schafe, nnd zwarüberhaupt, nicht insbesondere diese oder jene (wodurch es begreif-lich ist, dass er ihm alle anvertraut habe), so müssen auch dieGriechen nnd Andere, welche dem Petrus uud seineu Nachfolgernnicht anvertraut sein wollen, gestehen, daß sie nicht zu den Scha-fen Christi gehören; denn der Herr sagt bei Johannes, es sei nurEin Schafstal! lind Ein Hirtc. Daß aber der Papst zwei Schwer-ter hat, das geistliche und weltliche, lehren uns evangelische Aus-sprüche. Denn als die Apostel sagten: Siehe, hier sind zweiSchwerter, antwortete der Herr nicht, das sei zu viel, solider» essei genug. Gewiß, wer es leugnet, daß das weltliche Schwert inder Gewalt des Petrus sei, der beherzigt das Wort des Herrnschlecht: Stecke dein Schwert in deine Scheide! Beide sind alsoin der Gewalt der Kirche: das geistliche und das materielle; aberjeneS muß von der Kirche, dieses für die Kirche angewandt wer-den; jenes durch die Priester, dieses durch Könige und Soldaten;aber nach dem Winke und der Duldung des Priesters. Ein Schwertmuß aber unter dem andern, und das weltliche Alisehen der christ-lichen Gewalt unterworfen sein. Dell» da der Apostel sagt: AlleGewalt ist von Gott, und die da ist, ward von Gott geordnet;so wäre sie nicht geordnet, wenn nicht ein Schwert unter den, an-dern wäre, und gleichsam das niedere durch das andere erhöhtwürde. Denn nach dem seligen Dionysius ist es ein göttlichesGesetz, daß das Niedere durch das Mittlere zur Höhe gebrachtwerde. Zufolge der Ordnung des Ganzen wird also Alles nicktunmittelbar, sondern das Niedere dnrch das Mittlere, und das