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Der erste Triarier : an Joseph von Görres
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Einheit, mit welcher die politische so unvereinbar ist, wie Wassermit de»? Feuer. Darum mag sie untergehen, jene kirchliche Ein-heit, d. h. die sonveraine Machthaberei der Papste, damit dochwenigstens die politische Einheit dcö Vaterlandes, diese Garantie,dieser Hort unseres Glüekeö gerettet werde; mag sie untergehenunter unS, die wir wol wenige so undcutsche Männer in unsererMitte zahlen, daß sie dcö thcucrn Vaterlandes Glück und Heil,Deutschlands Wohl geringer achten alö fremde Priestcrhcrrschast,die nicht im Evangelium, nicht in den uralten canonischcn Sa-tzungen, sondern in einem Werke dcö Truges und der Falsch-münzerei gegründet ist. Untergehen mag jene Einheit, und un-sere deutschen Fürsten möge des Himmels Huld mit Weisheiterleuchten, damit sie einschen lernen, welchen Gefahren, welchemLeid und Wehe sie ihre Völker und das gcmcinfamc Vaterlandpreisgeben, wenn sie zugeben, daß Nom mit seinem religiösenFanatismus, mit seinem Hasse gegen 13 Millionen deutsche Pro-testanten sich wieder festsetze in den deutschen Gauen, unscrnFrieden morde und die Sccncn von 1618 1636 zurückführe.Jawol, macht Euch keine Illusionen ferner, es wird nicht ge-schehen, was Ihr sinnet und wollet, und möget Ihr alle Raukeund Listen in Bewegung setzen. Der edle, starke und besonneneSinn unseres Volkes wird sich den Römern und Euch, Rem-lingen, nicht unterwerfen; wir werden das Vaterland nicht frem-den Priestern preisgeben, nicht die alte Knechtschaft wieder auf-nehmen, gegen welche Deutschlands Söhne schon einmal ausge-schlagen haben, daß von dem Schlage St. Peters Dom biö inseine Grundvcsten erbebte. Alles ist eitel und grundlos Hoffen;der, welcher die Reformation zum Besten seiner Kirche und zumHeile der Menschheit herbeiführte, wird sie nicht zu Grunde ge-hen und vor Roms Antlitze verderben lassen. Das bedenket undlasset ab von Euren Wegen; lenket ein, werdet deutsch und christ-lich, das rufen Euch zwar nichtdie Vögel in den Lüften unddie Steine auf den Straßen" zu, wol aber die Geschichte don-nert es Euch in Gewissen und Gcdachtniß, damit Ihr Euch ent-sinnet, waS Eure Partei einst am Vaterlands gesündigt hat, was