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ständen sich versucht; alle Befürchtungen, die seine Freunde des-wegen gehegt, alle Hoffnungen, die seine Feinde darauf gesetzt,sind zu Schanden geworden: Herr GörrcS, man kann nichtanders, man muß ausrufen, daß Sic hier heucheln. Oder,ich bitte Sic, ist daö eine ehrliche Sprache? In Ihrem Atha-nasius — ich will Ihnen nur einige Stellen anführen — sagenSic den preußischen Katholiken: „Der Vernichtung deö Sacra-mcntö der Ehe muß, soll die Arbeit (der preußischen Regie-rung) nicht fruchtlos bleiben, die deö andern, der Beichte,folgen. — Dann konnte man auch wol auf den Einfall gcrathen,eö müsse die Gewissen der in gemischten Ehen lebenden Gattenbeunruhigen und die nothige Eintracht stören, wenn sie bei Prie-stern verschiedener Confcssioncn getraut, zum Tische deö Herrngingen, und darauf daö Verlangen gründen, daß solche unterein-ander abwechselnd zum einen oder andern zu gehen die Freiheithatten. So, von Sacramcnt zu Sacramcnt, von Dogma zuDogma fortschreitend, wird daö Zcrsiörungswcrk fortgehen, bisAlles, dessen wir unö zur Zeit erfreuen, uns genommen ist,und wir nackt und bloß und arm und öde, wie die drüben, übrigbleiben. So urthcilt das Volk (d. h. Sic, dem Volke IhrUrthcil in den Mund legend); und was kann man ihm er-widern, da die Thatsachcn jedes Wort der Rechtfer-tigung zu Schanden machen?" (S. 84.)
„Wenn daö fortan gelten soll; wenn dieser abstracte (preu-ßische) Beamtcnstaat, der auf der jetzigen Welt lastet wie eingespenstiger Alp, der äußerlich und bei jeder Bewegung, die wirvornehmen, hemmt, preßt, drückt und zwickt, engt, bedrängtund ängstigt, sich nun auch in'ö innerste Hciligthum unseres Ge-wissens und Glaubens hineindrängen will, um mit brutalerGewalt auch hier den Meister zu spielen: dann freilich wird derZustand der Dinge ein ganz desperater; dann aber auch istdie in ihren tiefsten Grundvcsten angegriffene moralische Naturzur allcrentschiedcnsten Ncaction berechtigt undaufgefordert." — Herr Görreö, sind das Fricdcnsstim-mcn an uns? Sind sie nicht eine fast direkte Aufforderung zur