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schichte, die als Vergangenheit auch Antike ist, mit hineinlegenseilen; dann hatte er das gesannntc Material zu einem siegreichenKampfe gegen Sie. Aber das Material hat er nicht gehörig zudenutzen verstanden. Zuerst konnte er Sie mit dem Evangeliumbis auf den Tod schlagen; er hat es nicht gcthan; er hat dieKraft der Waffe nicht gekannt; und mit Recht höhnen Sie ihn,daß er die Bibel nur wie ein altväterliches Prachtstück vorzeigt.Dieser Hohn kommt aber Ihnen nicht zu Gute und IhrerPartei; denn auch Sic und alle, die mit Ihnen für dieAlleinseligmachende den Speer schwingen, auch Sie lassen dieSchrift hintcrwcgs und streiten nicht aus ihr, wicwol, wo esum Göttliches und Heiliges sich handelt, das Sic zu verthcidi-gcn vorgeben, die Schrift Ihnen die schärfsten Waffen leihenmußte. Aber Sic kämpfen nicht aus der Schrift, weil dieSchrift nicht mit Ihnen und Ihrer Sache ist; weil diese nichtdurch die Schrift, sondern höchstens durch die Sprüche der un-fehlbaren Männer in Rom und ihre Decrctalcn, die in's Kir-chenrecht hinübergcschmuggelt sind, vcrtheidigt werden kann. WasBruno nun verabsäumt hat, Sie und Ihre verlorne Sache mitder Schrift zu bekämpfen, das will ich jetzt versuchen; Sie sol-len Achtung bekommen vor des Herrn und seines Geistes Wort.
Sie und Ihre ganze Faction sagen: „Die katholische Kircheist die alleinseligmachende; wer nicht alle und jede einzelne Lehr-sätze derselben glaubt, ist auf ewig verdammt.
WaS sagt die Schrift dazu?
„Nicht ein jeder, der mich Herr Herr nennt, wird in's Him-melreich kommen, sondern, der den Willen meines himmlischenVaters thut."
„Wer irgend den Willen meines himmlischen Vaters thut,der ist mir Bruder und Schwester."
„Und siehe! Einer trat hinan mit der Frage: „Guter Leh-rer, was muß ich thun, damit ich das ewige Leben erlange?"
Malw. I?, ic,.