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einen Kämpen aus Ihren Reichen auf den Leib schicken; ichhabe unendliche Lust zu einem neuen cmmmon tnii^cilace, undherausgefordert habe ich Sic und Ihre Freunde doch oft genug.Aber Sie hüten sich, auf die Arena zu kommen; Ihre Ohnmachtverstecken Sie unter vornehmer Miene: Mit dem sollte ich strei-ten? Wir wissen aber, was wir von dieser Vornchmigkeit zuhalten haben: wer ebenbürtigen Kampf weigert, be-kennt sich vor aller Welt als besiegt.
Nun will ich Ihnen zu Ihrem dritten Triarier, zu Do,Bruno, folgen, den Sie zum Harlcquin Ihrer Posse gemachthaben. Konnten Sie glauben, daß ein deutsches Publikum denFederball von Humor, Witz, Satyrc, Laune, Persiflage, denSie gegen Bruno geworfen haben, für einen Feldstein nehmenwürde, womit man einen Gegner zu Boden sireckt? Mit Nich-ten; das deutsche Publikum hat gesagt: „Gorrcs kann noch witzigsein nach alter Manier"; mehr hat es nicht gesagt, und konnteauch nicht mehr sagen. Sechzig Seiten haben Sie gegen Brunogeschrieben; so lang haben Sic die wenigen Kcrngedankcn aus-einander gczerrt und breit getreten, daß man Mühe hat, ihnenihre cigcnthümliche compacte Gestalt wiederzugeben; mit zehnSeiten hätten Sic die Arbeit abthun können, und Ihre Leserwürden durch diese Abkürzung um nichts gekommen sein, als umleere Phrasen. Ich kann und muß daher kurz sein; wollte ichSic auch hier Schritt vor Schritt verfolgen, so würde ich schonGesagtes gleich Ihnen wiederholen, und das mag ich mir undmeinen Lesern nicht zumuthen.
Bruno ist gleich anfangs auf den ganz rechten Gedankengekommen und hat die Sache auf die rechte Manier angefan-gen, aber nur nicht durchgeführt; er schlägt, wie Sie sagen,den Kampf auf dem Gebiete des Evangeliums, der Antikeund Natur. In den Begriff Antike hätte er nur die Ge-