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Somit wären denn auch in diesem wichtigen Abschnitt derIsraelitischen Geschichte alle chronologische Data unsrer Tabellegerechtfertigt, und wir hätten in allen chronologischen Angabender Bücher der Könige, wenn gleich manche Ungenauigkeit,doch keinen unauflöslichen Widerspruch gefunden, vielmehr eineschönere Harmonie, als wohl mancher vor Anstellung dieserUntersuchung erwarten mochte. Apodiktische Gewißheit freilichläßt sich den einzelnen Jahreszahlen aus oft bemerkten Grün-den nicht geben. Aber wo ist die überhaupt in chronologischenUntersuchungen so alter Zeit zu finden? Es genüge uns, daßkein großer Fehler in dieser Berechnung sein kann. — Wasnun die von mir oben angegebnen Monde betrifft: so wieder-hole ich nochmals die Bemerkung, daß ihre Anführung nurden Zweck hatte, beispielsweise meine Rechnung zu veran-schaulichen. Nach Erreichung dieses Zweckes vergesse man sie,und halte nur die Jahreszahlen fest. Denn ein Versuch, selbstdie Monde der Regierungsjahre der Könige von Juda undIsrael wirklich bestimmen zu wollen, würde allerdings alsThorheit zu verlachen sein, da ja selbst den Jahreszahlen nochUngewißheit anklebt. Ucbrigens bemerke man, wie dies Jnein-anderrechnen der Jahre der Könige beider Reiche, allen ein-zelnen Daten einen erhöheten Grad von Festigkeit gicbt, undman wird jetzt, nachdem unsre Hauptarbeit beendigt ist, ein-sehen, daß diese biblische Chronologie, wenn gleich bei ihr dieMöglichkeit eines im Ganzen etliche Jahre betragendenJrrthums bleibt, dennoch einen Zusammenhang und eineUcbereinstimmung enthält, wie wir sie in so fortlaufenderWeise in keiner andren alten Chronologie finden.