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Grund haben: so liegt mir eben ob, zu zeigen, wie durchZugeben dieser Ungenauigkcit alle Widersprüche sich lösen. Umaber dies anschaulich zu machen, habe ich es für zweckmäßigerachtet, bei jedem Könige von Jsraäl und Inda, so langebeide Reiche neben einander bestehen, nicht allein das Jahr zuberechnen, wann er König ward, sondern auch muthmaßlichden Mond in diesem Jahre anzusetzen, wann er König möchtegeworden sein. Nach dem, was ich so eben über die Möglichkeiteines selbst in den Jahreszahlen obwaltenden Jrrthums gesagthabe, wird mir wohl niemand die Thorheit zutrauen, alswähnte ich, selbst die Monden des Regierungsantritts derKönige von Juda und Jsraäl bestimmen zu können. DieseAnsehung der Monden in der folgenden Berechnung geschiehtnur, um die Rechnung selbst anschaulich zu machen, und vielWeitlauftigkeit zu vermeiden. Daß ich damit sollte das richtigegetroffen haben, glaube ich selbst nicht, und gebe selbst gernzu, daß man sie auch anders stellen kann. Die Ansehung derMonden soll nur dazu dienen, gleichsam beispielsweise anschaulichzu zeigen, daß bei dem Zugeben großer Ungenauigkeit inZahlung der Monden alle Zahlenangaben in den Büchern derKönige in Harmonie stehen. Nachdem die Monden diesenDienst gethan haben, bitte ich sie zu vergessen, und sich nuran die in der Tabelle selbst enthaltnen Jahreszahlen zu halten.Mit dem Wunsche gehe ich allerdings an die folgende Unter-suchung, eine genügende Ausgleichung zu finden. Dieser Wunschaber, wenn er nicht zu widersinnigen, oder unwahrscheinlichenBermuthungcn treibt, wird doch bei einem biblischen Buchefür ebenso berechtigt gelten, wie er dafür bei Untersuchungeines, oder mehrerer Profanscribentcn würde angesehen werden.