Druckschrift 
2 (1826) C und D
Entstehung
Seite
706
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Durchsichtigkeit

An die eben erwähnten Untersuchungen läfst sich noch oine Reihe von Folgerungen ankuiipfen. Wenn eine Glasplalladas T.iclrt in dem VcrhäiLnifs 0,8 zu 1 schwächt, so wird, wenndieses geschwächte Licht auf eine zweite Platte fällt, nur 0.0des noch übrigen I/iehts durchgehen , also lassen zwei Platten-nur 0,64 des zuerst auffallenden Licldes durch, drei Plattennur 0,512 oder etwa nur die Hälfte des auffallenden Lichts, sechsPlalLen nur etwa ein Viertel, neun PlaLten nur ein Achtel, 12Platten nur 15 PlaLten nur des auffallenden Lichtes u.s. w. Stellt man also sehr viele Glasplatten vor einander, soworden sie endlich einen kaum noch merklichen Theil des Lich-tes durchlasscn oder sich endlich als undurchsichtig zeigen.Boüguer hat 1 einen solchen Versuch mil Glastafeln, die dasLieht etwas stärker schwächten, angestellt, wo nämlich 16Glastafeln nur durchlicfsen ; wenn man von solchen Tafeln74 vor einander stellte, so war durch sie, seihst wenn die Son-ne hoch am Himmel stand, nur noch ein maLter Schein desSonnenlichts übrig. Die Rechnung zeigt, dafs 74 Gläser dieserArt nur tts^t^oooooo durchlassen, und da Bouguer siehüberzeugt hielt, dafs 80 Gläser, welche der Rechnung zufolgenur 9 T 9 iTiöTööoY durchlasscn, uns als völlig undurchsichtigerscheinen -würden, so haben wir da ein Beispiel, wie die völ-lige Undurchsichtigkeit aus dem allmäkligen Licktverluste ent-springt. Eine Masse Meerwasser von 679 Fufs Dicke würde,nach Bouguehs Versuchen, eben so gar keine Sonnenstrahlenmehr durchlasscn, das heilst, kein uuserm Auge noch merkli-ches Licht.

Bestimmung des LiclitverlustesLeim Durchgänge des Lichts durch dieAtmosphäre.

Wenn ein gleichartiger Körper nicht vollkommen durch-sichtig ist, so nehmen wir an, dafs der Lichtverlust bei glei-chem Fortgange ein bestimmter Theil = J_ des noch übrigen

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Lichtes, iiberdas aber der Zunahme des durchlaufenen Weges

i Optice, p. 132.