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2 (1826) C und D
Entstehung
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Durchsichtigkeit.

Durchsichtigkeit.

Pelluciditas; Transparenee, tüaplianeile; Trqnspa-rency ,* ist die Eigenschaft der Körper, vermöge welcher sieLichtstrahlen durchlassen. Das Gegentheil heifst Undurch-sichtigkeit , inipelluciditas. s. opacitas ; opacite; opa-cify.

Es gieht keinen Körper, der alles Licht so vollkommendurcliliefse, dafs nicht einiger Lichtverlust beim Durchgängestatt fände; keiner ist also vollkommen durchsichtig•aber die Grade der Durchsichtigkeit sind sehr verschieden.

Hypothesen über die Ursache derDurchsichtigkeit.

Die Durchsichtigkeit richtet sich nicht nach der ungleichenDichtigkeit der Körper, und ganz unrichtig würde es seyn, wennman diejenigen Körper als die durchsichtigsten sich denken woll-te, die am wenigsten Dichtigkeit besitzen, vielmehr ist es be-kannt, dafs das schwere Glas durchsichtig ist, während Holzund Papier es nicht,sind.

Die Meinung des Caiitesitjs *, die Durchsichtigkeit finde dastatt, wo die leeren Zwischenräume in geraden Linien liegen,bedarf kaum einer Widerlegung, da man nicht cinsielit, wieKörper dann nach allen Richtungen durchsichtig seyn sollte,da doch unmöglich diese, geraden Linien, nach welchen dieZwi-schenräume geordnet seyn sollen, nach allen Richtungen geheukönnte.

Weit mehr hat Newtons Ansicht für sich, der 1 2 die Un-durchsichtigkeit als Folge der im Innern der Körper vorgehen-den Zurückweisungen des Lichts ansieht, diese aber nur da an-ninnnt, wo Zwischenräume, mit einem Medio von anderer Dich-tigkeit gefüllt, Vorkommen. Er bemerkt, dafs da, wo der Licht-strahl aus einem Körpcrtlieilchen in ein anderes, die Lichtstrah-len eben so stark brechendes, übergeht, weder Refraction nochReflexion statt Hilde, da hingegen, wo der Strahl an eine Mate-rie von anderer Dichtigkeit oder von anderer Breckiuigskraft

1 Cartesii Dioptrica Gap, I.

2 Optice. Lib. II. Pars. o.