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Durchgang.
Zeit, da sich der Sonnenrand öffnete, nur mit einiger Unsicher-heit angehen, u. s. w. Diese Verschiedenheiten in dem Wahr-nehmen der Erscheinungen 1 machen cs schwex-, die genau cor-respondireuden Zeitmomente aus den Beobachtungen an vep.schiedoncn Orten herzunehmen.
Die Erzählung dessen, was bei diesen beiden Venusdurch-gängen von den zahlreichen Beobachtern geleistet ist) verdientbei E.ncke nachgelesen zu werden 2 .
Genauere Bestimmung, "wie sich der Ve-nusdurebgang an verschiedenen Ortender Erde zeigt.
Wenn ein Planet mit der Sonne in der unteren Conjunc-iion ist, so ist er allemal rückläufig und er geht also so bei der 1Sonne vorbei, dals er vor der Conjunclioii östlich, nachherwestlich von ihr steht; eben so ist cs auch hei den Vorübergihi- Igen, und der Eintritt des Planeten geschieht daher an derOstseile der Sonnenscheibe, der jiustritt an der JVestsaUderselben, ihr den MiUelpunct der Erde könnte nrau dieHauptmomente der ganzen Erscheinung leicht angeben, da amden Venustafeln und Sonnen tafeln die rela tive Bewesun" der
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Venus gegen die Sonne in der Länge, und die Veränderung der !Breite der Venus bekannt ist; auch die Zeit der Conjunclionund die BreiLe der Venus in dem Augenblick, wo die Längsbeider Mil Lelpuncle gleich ist, leicht gefunden wird. Man fin-det nämlich hieraus leicht den Zeitpunct der äufsern Berührungund der innern Berührung für den Anfang und das Ende desVorüberganges, wenn man den geocentrisclien Abstand derUlilLelpuncte von einander sucht, der = R r = der Summe Ider Halbmesser ist, für die äufsere Berührung, und = 11—r— jder Differenz der Halbmesser, für die innere Berührung. i
Unter den Puncten auf der Erde, wo man den Vorüber- jgang beobachten kann, sind diejenigen vorzüglich merkwürdig, j
1 worüber im Art. Inflexion des Lichts mehr Vorkommen wird.
2 Eneke’s zwei Schriften haben folgende Titel: 1. die Entfernungder Sonne von der Erde aus dem Vemtsdiuchgange 1761, und 2. derVenusdurchgang von 1769, als Fortsela. d. Abh. über d. Entf. d. Souucvon d. Erde.