Druckschrift 
2 (1826) C und D
Entstehung
Seite
683
Einzelbild herunterladen
 

683

Durchgang.

trennt sind, in welcher Hinsicht ich auf den Artikel: Conden-sator verweise *. P-

D ur cli drin gl ich k eit. S. Undurchdring-lichkeit.

Durchgang

! durch den Meridian-, transitus per meridia-■ num, cuhninatio ; [>assage j>ar ]e meridien ; ihe

Transit. - hin Gestirn gehl durch den Meridian, wenn cs

I bei seiner täglichen Bewegung den Mitlagskreis erreicht, und

| durch die Ebene desselben geht. Bei diesem Durchgänge hat cs

I entweder seine größte oder seine hleinste Hohe über dem Hori-

! zonte erreicht; das letztere findet nur bei den nicht unlergelien-

; den Gestirnen statt, wenn sie unterhalb des Poles im Millags-

' kreise erscheinen.

) Zur Beobachtung der Zeit des Durchgangs dient das Mit-

; tagsfernruhr oder Passage- Instrument , welches in derI Ebene des Meridians beweglich, nur nach Puncten im Meridian^ gerichtet werden kann. Ist es genau richtig aufgestellt, so ist! derjenige Stern gerade in seinem Durchgänge durch den Meri-dian, der von dem MiLtelfaden des Fernrohrs bedeckt wird,

! und eine solche Beobachtung giebt die Zeit des Durchgangs un-mittelbar. Sie kann aber auch durch correspotidirendeHöhen, nämlich durch Beobachtung der Zeit, wo das Gestirnvor und nach der Culmination gleich hoch steht, gefundenwerden, jedoch sind da Correctionen nöthig, wenn das Ge-stirn in der Zwischenzeit seine Deelinalion ändert.

Wozu die Beobachtung des Durchgangs dient, nämlich zurZeitbestimmung, wenn man bekannte Sterne beobachtet, undzur Bestimmung der Reclascension unbekannter Gestirne wirdan dem gehörigen OrLe erklärt.

Durchgang

durch, die S o n n e n s c li e i b e ; Transitus per dis-cum solis • Passages sur le disque du soleil; the

1 Vergl. meine Abhandlung in G. IX. 122. G. C. Bohuenbergercbend. p. 158 ff.