Druckschrift 
2 (1826) C und D
Entstehung
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Duplicator

sclircibung und zugleich die pcrspectivisclic Abbildung liierFig. mit. Derjenige Duplicator, welchen die Herausgeber der Bibi,^•brit. vor sich hatLen, war 10 Zoll hoch, und bestand ganz ausMessing und Glas. Zum Eufse dient eine massive Glassäule,welche den auf sie befestigten messingenen Würfel Q hinrei-chend isolirt. In einer sehr genau gearbeiteten llidse dieseskubischen Stückes dreht sich die Wolle L 0 so gedrängt, dafssie nicht wankt. Der hintere Theil derselben P 0 besieht ausMessing, und endigt sich in eine hohle Kugel aus Messingblech1); der vordere Theil L P ist ein massiver Glasstah, und trägtin L eine messingene Kurbel LV, vermittelst welcher die Wellegedreht wird. A B und C sind drei von 'Glasstäben getrageneMessingscheiben; ihr Rand und das Messingstück, welches sieauf die Glasstäbc befesligt, sind, um das Ausströmen möglichstzu verhindern, überall aufs Beste abgerundet. Die beiden un-beweglichen Scheiben A und C sind an die gebogenen GlasstäbeM und N befesligt, und von ihrem hintern Tlieile gehen zwei )Drähte x und z herab, woran sehr empfindliche Elektrometerb, b Längen. Um die Flachsfäden dieser Elektrometer rechtfein zu erhalten, ist es am besten, sie von der Pllanze selbst ab-zusLreifcn, und zu spalten, bis sie fast in der Luft schweben,und sie dann mit starkem Leim zu steifen, damit sie sich nichtdrehen und durchkreuzen. Die dritte Messi ngsclicibe B ist ver-mittelst des Glasstabes rs an eine Hülse befestigt, die auf denmessingenen Theil der Welle aufgeschoben und fest geschraubt list, so dafs sie sieb zugleich mit dieser umdrelit; eine kleineMessingkugel W aii der entgegengesetzten Seite der Iliilse dientihr zum Gegengewicht. Auf eine ähnliche Art ist an den glä-sernen Theil der Welle vermittelst der Hülse t ein Messingslabg b so angebracht, dafs bei jeder'Umdreliung die feinen Drähte,die aus seinen Enden her Vorteilen, gegen den untern horizon-lalcn Arm der Drähte x und z schlagen. Die beiden 'I heile derWelle diesseits und jenseits des kubischen Stücks Q sind genaugegen einander abgewogen, so dafs der Schwcrpunct der Wellemitten in den Kubus Q fällt. Die Scheiben A und C stehen ge-nau in derselben Ebene, senkrecht auf der Achse, und auch die jScheibe B wird senkrecht auf die Achse gestellt, so dafs sie unUmdrehen dicht vor den beiden ersteren Scheiben, doch ohne (sie zu berühren, vorbeigellt. Die leinen Drähte, in die sich so-