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2 (1826) C und D
Entstehung
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D u n s 1.

erhitzten Flüssigkeit die Warme durch die äufsere Umgehungentzogen wird, wieder in die Llüssigkeit zuruckfallen, desglei-chen dafs der über einer lieifsen Flüssigkeit entstehende Dunstwegen des beigemischlen sensihelen Wärmestoffes stets aufsteigt,anstatt; dals uer in der Atmosphäre durch Niederschlag gebilde-te, welchem dieser Wärmcstoff abgeht, meistens das Bestrebenzeigt, herabzusinken, und nur vermöge seiner geringen Massein der Luft schwebend erhalten wird. Man könnte also kurzdie Sache so ausdriieken: der Wasserdunst steigt deswegen indie Höhe, weil er eine unter sich gleichsam zusammenhängendeMasse von Theilchen bildet, welche llieils specifisch leichter,theils specifisch schwerer sind, als die Luft, deren mittleresspecifisches Gewicht aber geringer ist, als das der atmosphäri-schen Luft. Hierbei mufs dann allerdings eine gewisse Anzie-hung, ein gewisser Zusammenhang zwischen den verschiedenerBestandteilen des Dunstes hypothetisch vorausgesetzt werden.

Aus einem solchen Zusammenhänge liefse sich dann auchfolgern, dafs seihst kleine dichte Wasserpartikelchen mecln- iniscli in die Höhe gehoben werden könnten, wenn man ihm !Durchmesser verschwindend klein amiähme. Hierüber bietetindefs die Erfahrung keine Gewifsheit dar, indem solclieaufallen Fall mit unbewaffnetem Auge gar nicht, und durch eineLoupe bei cler Unbequemlichkeit der Beobachtung scliwerliclisichtbar seyn würden. So viel läfst sich mit hoher Wahr-scheinlichkeit vermuten, dafs hei der Schnelligkeit, womit |sich der Dampf häufig aus den Flüssigkeiten erhebt, nothwen- jdig massive Tropfen fortgerisseu werden müssen, insbesondere■wenn man berücksichtigt, dafs beim schnellen Eröffnen desVentiles eines Papinischen Digestors bedeutende Mengen Wassersin die Höhe geschleudert werden, und als kalte Tropfen niederherabfallen *, Weiter lassen sich indefs diese möglicher oderwahrscheinlicher Weise zwischen dem Dunste schwebendenWasserpartikelchen nicht untersuchen, ihre Existenz und Be-schaffenheit bleibt immer ungewifs, weil es durchaus an allen jThatsachen fehlt, worauf mit Grunde ein Urteil gebauet wer-den könnte.

1 Vergl, Dampf, latente Warme desselben Th. II. S, 30h