Druckschrift 
2 (1826) C und D
Entstehung
Seite
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Dunst.

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zusammen scheint. Er will nämlich durch einen Versuch ge-funden haben, dafs in dem durch die Dunslbläschen gehendenbiclile alle prismatischen Farben zugleich vorhanden waren. Dasich aber die durch Newton angegebenen Bestimmungen aufnevisse lleihen oder Suceessionen der Farben beziehen, so fol-gert er hieraus, dafs die von Khatzenstein gegebene Bestimmungder Dicke des Häutchens nicht die geringste Zuverlässigkeit ha-be, weil in einem Falle , in welchem alle Farben auf einmal er-scheinen, es unmöglich sey, eine genügende Vergleichung mitden Ncwtonschen Suceessionen der Farben anzustellen. Viel-mehr erhelle hieraus, dafs jedes Bläschen eine andere Dicke sei-nes Häutchens habe, auch können diese Iläutchen, eben -wiehei den Seifenblasen, am oberen Theilc dünner als am unterenseyn, und somit die Farben nur am unteren erscheinen, woraussich aber auf die Dicke des ganzen Häutchens nicht schliefsenlasse.

Wenn es zuvörderst auf eine genaue Bestimmung desDurchmessers der Bläschen selbst ankommt, so mufs jeder ein-gestehen, dafs diese aufserordentlich schwer ist. Ein zweckmä-fsiges Verfahren dieser Messung dürfte seyn, wenn man ein sehrhelles Sonnenmikroskop vorher so weit erhitzte, dafs sich dieDunslhläschen daran nicht niedersclilagen, dann dieselben vorder Linse des Mikroskops aufsteigen liefse, und durch Messungdes Durchmessers des erzeugten Bildes und Vergleichung des-selben mit einem bekannten Körper diese Gröfse bestimmte.Itücksichtlich des Farbeuspieles, welches das durchgehendeLicht in denselben erzeugt, habe ich selbst oftmals das sehrbunte Farbenspiiel wahrgenommen, welches sich in den Bläschenzeigt, und grofse Aehnliehkeit mit der Beugung des Lichtes hat,wenn dasselbe durch ein feines Spinnengewcbe oder Fenster-scheiben mit feinen Bissen fällt. Ob es möglich sey, hierausauf die Dicke der Häutchen zu schliefsen, wage ich nicht zuentscheiden, jedoch scheint es mir auf allen Fall sehr unsicher,wo nicht ganz unmöglich. Liefse sich indefs nicht blofs dieGrölse des Durchmessers der Kügelchen, sondern auch dieDicke des Häutchens mit Sicherheit bestimmen, so würde esviel leichter seyn, mit Wahrscheinlichkeit diejenige Subslanzanzugeben, welche den Inhalt der Bläschen uusmachen kann,

indem die Voraussetzung Kbatzenstein’s , wonach er sie l’ürEd. II. -i’ ..