Latente Wärme.
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bestimmen. Despüetz 1 beschreibt diesen Apparat genau. Man
füllt eine Maserne Retorte A B mit einer gewogenen Quantität F'g-^ * 108Wasser, erhitzt sie allmälig, und fängt den Dampf ui der Vor-lage II K auf, mifst vor und nach der Verdampfung die Tem-peratur des Wassers in der Vorlage, und bestimmt aus der Ver-mehrung die latente Hitze des Dampfes. Nach Patuiot 2 sollauf diese Weise die latente Wärme des Dampfes — 524° C. ge-funden seyn, nach Klaprotii und Woi.r 1 2 3 583° • Rinuronn
wandte' zu gleichem Zwecke seinen Calorimeler an 4 5 * , lic-ls denDampf in das zur Abkühlung bestimmte Rohr aufsteigeu, undfand aus zwei Reihen von Versuchen im Mittel s die latenteWärme des Dampfes = 567°,19a C. Uke 6 vereinfachte die-sen Apparat sehr, indem er eine kleine Retorte mit kurzemHalse anwaildte, aus dieser eine geringe Quan tität der zu unter-suchenden Flüssigkeit vermittelst einer argandschen Lampe ineine Kugel von dünnem Glase deslillirte, welche mit Wasserumgeben war, und dann aus der dem Wasser mitgctheiUen Wär-me die latente Hitze des Dampfes berechnete. Hauptsächlichglaubt er durch die Kleinheit der gebrauchten Gefäfse, dieSchnelligkeit der Operation, und auch dadurch genaue Resul-tate erhal teil zu haben, dafs er das Wasser des Geiäfses etwaskälter nahm, als die umgebende Luft, und dann dasselbe nurso neit durch die niedergeschlagenen Dämpfe erwärmte, dafsdie äulscre Umgebung das Mittel zwischen der anlängliclicn ge-ringeren und der nachlierigen höheren W^ärme desselben hielt,um hierdurch jeden äufseren Einllufs auszuscliliefsen. Aufdiese Weise fand er die latente Wärme des Wasserdampfes= 537°,2 C. Etwas zusammengesetzter, aber nicht minderbrauchbar ist derjenige Apparat, dessen sich Desphetz bedien-te 7 , und mit welchem er seine neuesten Versuche in etwasgröfscrcm Mafsstabe anstellte. Dieser besteht aus einem Gcfä-
1 Traite' elc'mentaire de Physique. Par. 1825. p. 95.
2 Tlieor. Phys. II. 54.
3 Cliem. Wort. I. 610.
4 Vergl. Calorimeter.
5 Biot Traite. IV. 712.
0 Phil. Tr. 1818. II. p. SS6.
7 Traite. 1. 95.
Ed. II.
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