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2 (1826) C und D
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Latente Wärme.

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nehmen, wonach man zu schliefsen berechtigt wird 1 2 , dafsmanche, einen Geruch verbreitende, Metalle, als Kupfer, Zinn,Blei u. dgl. diese ihre Eigenschaft gleichfalls der Verbreitungeines unmeisbar dünnen und elastischen Dampfes verdanken.Indem endlich das Verhalten der Dämpfe unter und über demGcfrierpuncte und dem Siedcpuncte im Wesentlichen gleich ist,ihre mit. der Temperatur nach den nämlichen Gesetzen wach-sende Elaslicität und Dichtigkeit abgerechnet, so ist es der Er-fahrung sogar zuwider, mit Parrot 2 einen physischen, che-mischen und Bläschen-Dampf anzunehmen.

1. Latente Wärme des Dampfes.'

Wenn irgend eine Flüssigkeit bis zum Sicdepuncte erhitztist, und cs wird ihr sLets Wärme zugeführt, so bildet sich eineMenge Dampf, ohne dafs weder dieser noch die Flüssigkeit einehöhere Temperatur annehmen, wodurch man berechtigt wirdzu schliefsen, dafs der gebildete Dampf aus den Tlieilclien derFlüssigkeit und der zugeführten Wärme besteht, welche lezterenicht weiter auf das Thermometer wirkt, und daher latentoder gebunden genannt wird 3 . Es entstellt nun die Frage,wieviel Wärme in dem gebildeten Dampfe latent ist 1 Der er-ste, welcher hierauf aufmerksam gemacht wurde, war Dr.Black 4 , indem er entdeckte, dafs sehr stark erhitztes Wasserm verschlossenen Gefäfsen durch das Entweichen einer gerin-gen Menge von Dampf aus einer kleinen Oeifnung sogleich aufden Sicdepunct herabfiel, eine Beobachtung, welcher Mussciien-jinor.cK 5 nur nahe kam, Black aber brachte sie mit der Lehrevom latenten WärmestoiTe in Verbindung 6 . Aus der Quanti-tät des zur Verdampfung des Wassers verbrauchten Brennma-terials berechnete Black die latente Wärme des Dampfes in derSiedehitze zu 445° G und veranlafste den Dr. Irvine zu Glas-gow zu einer ähnlichen Bestimmung aus der Wärme, welche

1 Biot Traitc I. 284.

2 Entretiens snr la Physique. IV. 264.

3 S. / Far, ne , latente.

4 Aus seinen Lectnres ou tlie Elements of Chemistry, art. Steam-Engine, von Watt bei Robison Mech. Phil, II. 108.

5 Int. II. 586.

c Robison a. a. 0. II. 4.