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2 (1826) C und D
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D a ra p 1.

und in einem andern der Dampf um n Grade des Thermometerserwärmt, so wird zwar, ein gleiches Gesetz der Ausdehnungbeider Expansihilien vorausgesetzt, die ELasticität beider heiunveränderter Dichtigkeit auf gleiche Weise zunelimen, derDampf aber wird aufhören, die der Temperatur zugehörigeDichtigkeit zu haben. Würde dagegen unLcr abermals gleichenBedingungen die Temperatur beider Gcfäfse um n Grade ver-mindert, so wird die Elaslicität des Wasserdampfes mein- alsdie des Gases abnehmen, weil ein Theil desselben tropfbarflüssig ausgeschieden wird. Aus allem diesem geht also ein -we-sentlicher Unterschied zwischen Gas und Dampj' deutlichhervor, ohne clals damit zugleich bestimmt ist, bis wie weitdie Anwendung des Mariolteschcn Gesetzes für die verschiede-nen Gasarten zulässig seyn mag.

Hierdurch ist also der Unterschied zwischen Gasarlcn undDämpfen bestimmt angegeben, und man darf einfach denselbenin der Art festsetzen, wenn man sagt: Gasarten , Gase \

sind solche expansihele Flüssigkeiten , welche dem Mariolle-schen Gesetze folgen, ohne Rücksicht darauf, wie weit dasselbegültig seyn mag,- Dampfe dagegen solche , auf welche jenesGesetz nicht anwendbar ist; oder was auf das Nämliche liin-ausläuft: Gase sind diejenigen Expansibilien, deren Elaslici-tät und Dichtigkeit im zusammengesetzten Ferhällnisse derTemperatur und des äufseren Druckes ste/rl, Dampfe dage-gen solche, deren Dichtigkeit und Flasticiliil eine Functionder Temperatur allein ist.

Um indefs dieses richtig zu verstehen, mufs man zugleichFolgendes wohl berücksichtigen, welches gleichfalls dazu dient,den Unterschied zwischen Gasen und Dämpfen bestimmter her-vorzuheben. Es ist nämlich bei den Dämpfen sehr wesentlichzu bestimmen, ob sie im Zustande der Sättigung , imMaximo der Dichtigkeit vorhanden sind, oder sich unterdiesem Zustande der Sättigung , unter dem Maximoihrer Dichtigkeit befinden, eine Unterscheidung, welcheeben dem Mariotleschen Gesetze gcmäfs bei den Gasen überallnicliL vorhanden ist.

1 S. Ausdehnung I. 6 31.