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2 (1826) C und D
Entstehung
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Allgemeine Bestimmungen.

tcn Röhre ist hierbei eine noLliwcndige Bedingung. Vermittelstdieses Apparates fand er, dafs Schwefel'älher bei einer Ausdeh-nung von weniger als dem Doppelten seines ursprünglichen Vo-lumens, mit einem Drucke von 37 bis 38 Atmosphären unddurch eine Temperatur von 200° C.; yllhohol bei einer Ausdeh-nung von etwas weniger als dem Dreifachen seines ursprüngli-chen Volumens mit einem Drucke von 119 Atmosphären unddurch eine Temperatur von 259° C.; l'Vasser endlich, welchesdas Glas aullösete, und daher nicht genau untersucht werdenkonnte, bei einer Ausdehnung von nahe dem Vierfachen seinesVolumens und in der Hitze des schmelzenden Zinkes (274° R.nach Danicll) expandirt wurden I .

Inzwischen ist hierdurch der Unterschied zwischen Dam-pfen und Gasarten doch keineswegs aufgehoben, und liifstsich ganz einfach so ausdrifeken: die Gase folgen dem Mariot-leschcn Gesetze, die Dämpfe nicht; wobei dann zugleich be-rücksichtigt werden mufs, dafs auch dieses Gesetz erweislichnicht in absoluter Ausdehnung anwendbar ist, bei den ver-schiedenen Gasarten aber leicht in einem ungleichem Umfangeanwendbar seyn mag. Um diesen Salz anschaulich zu machenund seine Richtigkeit einzusehen, denke man sich einGelafs vongegebenem Inhalte, etwa einen Gyliudcr, mit Gas gefüllt. Eswerde dieses durch einen hineingetriebenen Embolus auf dieHälfte zusammengeprefst; so wird ohne Aenderung der Tem-peratur die Elasticität und Dichtigkeit desselben doppelt seyn.Befände sich in demselben Cylinder aber Dampf stalt Gas, sowird unter gleichen Bedingungen sowohl die Elasticität als auchdie Dichtigkeit unverändert bleiben, die Hälfte des' Dampfesaber in tropfbare Flüssigkeit verwandelt werden 2 . Es werdeferner in dem angenommenen verschlossenen Gcfäisc die Gasart

1 Es scheint mir sehr unglaublich, dafs Glas, an der Lampe ausRöhren gehlasen, diese Versuche anszuhalten vermöge, auch stimmendie angegebenen Temperaturen und die ihnen zugehörigen Elasticitätender Dämple nicht mit andern genauen Beobachtungen überein. Aufdie beträchtliche Elasticität des Glases ist aufserdem nicht Rücksichtgenommen. Vergl, Elasticität.

2 Eine hiermit zusammenhängende Betrachtung S. unter Nr. .2gegen das Ende.