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2 (1826) C und D
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Dämmerung.

7. Was die Gescliieilte dieser Untersuchungen betrifft,so läfst sich diese sehr kurz fassen.

Schon Aluazkn hat über die Tiefe der Sonne, bei welcherdie Morgendämmerung anfängt und die Abenddämmerung auf-hort, richtige Bes timmungen gemacht, die Riccioj.i mit den An-gaben andrer Astronomen anführt *. Die Tage der kürzestenDämmerung hat schon Nunnez durch geometrische Betrachtun-gen riclilig bestimmt 1 2 . Die analytische Auflösung des Problems,die Zeit der kürzesten Dämmerung zu finden, hat Jon. Ber-noulli lange beschäftigt, und er ist der erste, der die Aullö-sung gefunden hat 3 4 .

Optische Untersuchungen über dieDämmerung

O

8. Schon im Art. Ab,endr'6the ist mehreres angegeben,was auch hierher gehört, ich will zu dem dort Erwähnten hiernoch Einiges beifügen. Bald nach Sonnen - Untergang zeigtsich gerade der Sonne gegenüber ein bogenförmig begrenzterblauer Baum, über welchem die Rothe, die sich vorhin bis anden östlichen Horizont erstreckte, noch fortdauert. DieserBogen ist zwar nicht scharf, aber doch hinreichend deutlichbegrenzt, um zu erkennen, dafs seine gröfste Höhe der Sonnegegen über liegt; das oberhalb sichtbare matte Roth geht ingrösserer Höhe in U eifs über, und erst noch höher hinauf hatder Himmel seine gewöhnliche blaue Earbe. Dieses blaue Seg-ment ist es, was Maiban 4 Gegendämmerung genannt hat; esist offenbar nichts anders, als der Schalten, den die Erde aufdie Atmosphäre wirft, so dafs nur noch der höhere, nicht be-schattete Theil uns, als umittelbar von der rothgelb sclieinen-

1 Fdccioli almag. nov. I. 39. Alhazen de crepusculis in Risnerithesaurus opticae.

2 Nonius de crepusculis.

° Joll. ßernoulli opera. I. 64. wo er jedoch nur das richtige Re -sultat mittheilt, und klagt, dafs selbst die am leichtesten scheinendeMethode in so höchst weitläufige Rechnungen führe, wenn sie gleichendlich eine sehr einfache Formel gebe.

4 Traite' de laurorc boreale Ed. 2. p. 79 . Funk de coloribuscoeli p. 144.