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Condensator der Elektricität.
erhalten kann, ohngel'ähr in einem gleichseitigen Triangel. J ckleiner die Stückchen gemacht sind, um so besser. Lichten-beko lial sie so klein genommen, dals sie die Groi'se des JJuch-stabens o von sehr kleinem Druck nicht überstiegen. Auf diesedrei Puncte wird nun der Deckel des Condensators gesetzt, undübrigens wie sonst in den Versuchen mit dem Condensator ver_fahren. Die Absicht ist blofs eine dünne Luftschicht zwischenzwei Leitern zu erhalten. Gröfsere Stücken Glas, etwa voneinen Quadratzoll, würden für die genauere Untersuchung allesverderben, sie würden aus dem Condensator einen Elehlropkormachen, der zwar an sich sehr schwach, aber immer nochüberwiegend stark für die feinen Versuche wäre, für welchedas "Werkzeug bestimmt ist r . Weit zweckmälsiger als die klei-nen Stückchen Glas sind die von J. T. Mayiui vorgeschlagenenTröpfchen Siegellack oder Schellack, weiche die SpiLzen einesgleichsclicnklichen Dreiecks bildend, auf die untere Platte ge-tröpfelt werden, daran festsitzen und eine Luftschicht zwischenbeiden Platten zurück lassen 1 2 . Diese Luftschicht als Mittelzur Condensation wandte dann auch Gavai.i.o in einem mehrkünstlichen Apparate an, als er von Licutenbeug vorgeschlagenwar, in seinem Collector 3 , so wie Joint Read und Cutiibek-bon in ihrem sogenannten doppelten Condensator 4 5 . Bex-net verband den Condensator unmittelbar mit seinem Goldblall-elektrometer *.
2. Zweckmäfsigste Einricktung undGebrauch des Condensators.
Wenn gleich die nützliche Erfindung Voltas von der Ei-genschaft der sogenannten Halbleiter ausging, zwar die Vertliei-lung der Elektricität oder die Almosphärenwirkung durch sichhindurch zuzulassen, nicht aber die Mittlicilung, wenn sie nurin gehörig ebenen Flächen mit den Lei Lern in Berührung kom-
1 Anm. zu Erxlebens Anfaugsgriinden der Naturlelire. 6te Aufla-ge §. 538. g.
2 Anfangsgriindc der Naturlelire. Gott. 1820. p. 478.
3 S. Collector .
4 S. nuten.
5 l'hil. Trans. 1787. LXXV1I. 1. 52.