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2 (1826) C und D
Entstehung
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Geschichte.

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platte vor, auch Holz (wie eine Tischplatte) mit Siegellack,Firnifs oder Wachsleinwand überzogen, ölfarbene Gemälde,Sammt, oder seidne StolFe über Mauern, Tische und dergl. ge-zogen, karncelhärne und sehr trockene wollene Zeuge. DemTeller oder Deckel (der Collector - Platte') gab Voltadie ganz gleiche Einrichtung, wie die} des Deckels des Elektro-phors, wobei er als die Hauplbedingung seiner zweckmäßigenBeschaffenheit, die vollkommene Abrundimg, Abwesenheit vonallen Ecken und Schärfen und das genaueste Anpassen mit ganzebener Oberfläche an die Unterlage aufstellte.

Eine noch einfachere Vorrichtung, deren sich Volta be-diente, war, die Basis oder Unterlage zum Deckel oder zur Col-lector- Platte selbst zu machen, namentlich eine kleine rechtebene Marmor-Platte, mit Ausnahme ihrer untern Fläche, mitStanniol zu überziehen, eben so die untere Fläche einer sonstmit Stanniol überzogenen recht ebenen Holzschoibe an ihrer un-tern Fläche mit einer Schicht von Siegellack oder Firnifs odereiner einfachen oder doppelten Taffentlage zu versehen, wo esdann beim Gebrauche hinreichle, sie auf irgend eine ebeneOberfläche eines mit der Erde in Verbindung stehenden Leitersz. B. eines Buchs, Tisches u. s. w. aufzusetzen, um die ganzeWirkung des Condensators zu haben.

Da bei der Anwendung einer mit einem isolirenden Ueber-zuge von Firnifs, Siegellack u. dgl. versehene Unterlage leichteine cigcnthümliche Elektricität, wie beim Elektrophor, durchdas Aufsetzen und Andrücken der Collector -Platte erregt wer-den kann, worauf Cavallo 1 aufmerksam machte, so schlugLiciitenberg zur Vermeidung der dadurch entstehenden Unsi-cherheit des Werkzeuges eine Luftschicht statt jenes elektri-schen Ueberzuges vor, wo freilich die Basis nicht mehr elektro-phorisch wirken konnte, weil der Hauptkörper, aus welchemer dann bestellt, die Luft, jeden Augenblick wechselt. Licii-teneebg gab hierzu folgende nähere Einrichtung an: Auf eineMetallplatte, wozu die äufsere Seite jedes flachen zinnernenTellers gebraucht werden kann, lege man drei Stückchen Glas,so klein als man sie nur, z. B. aus zerschlagenem Fensterglase

i Phil. Trans. 1788. LXXVIII. 1. ff.