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2 (1826) C und D
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G apillax'i tat.

Kräfte einander entgegen wirken, so verhalten sich die Hohen, 1 er an gehobenen Wassersäulen bei Rühren von den Durchmessern

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[st endlich die Rühre nicht lofhrecht, sondern in einem Winkelv gegen den Horizont geneigt, so ist

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Obgleich das Bestreben der Flüssigkeit, der Einwirkung derSchwere zu folgen und herabzufallen, der Capillaratlraction ent-gegen ist, so sind doch die Hohen, bis zu welchen die verschiede-nen Flüssigkeiten in gleich weiten Rohren gehoben werden, denspec. GcwichLen derselben nicht umgekehrt proportional, wieman hauptsächlich bei Weingeist und Wasser wahrnimmt. Er-sterer steht nämlich niedriger als letzteres, weil seine Anzie-hung zumGlase geringer ist, wieauchin derFormel ausgedrücktwird.

Ein interessanter Versuch von La Place beweiset sehr evi-dent, dafs Cappillarattraction und Depression dem nämlichenallgemeinen Gesetze zugehüren. Ist nämlich bei einer heberför-mig gebogenen Rohre mit ungleich weiten Schenkeln der wei-tere langer als der engere, und bringt man nach gehöriger Be-netzung der inneren Wände Weingeist in dieselbe, so wird die-ser im engeren Schenkel höher stehen. Giefst mau so langeAlkohol in einzelnen Tropfen nach, bis derselbe im kürzerenSchenkel das Endo erreicht, so wird er, wie früher, in die-sem eine concave Oberfläche bilden. Reim weiteren Zugiefsenwird diese eben werden, und dann der Alkohol in beiden Schen-keln nahe gleich hoch stehen; dann aber wird die Fläche beifortgesetztem Zutröpfeln convex werden, der Alkohol aber imweiteren so viel höher stehen, als er vorher niedriger stand.Gleich interessant ist folgender Versuch: Taucht man ein he-berförmiges Haarröhrchen A B ins Wasser, so dafs der kürzereSchenkel A unter das Niveau desselben kommt; so steigt Si-das Wasser im längeren Schenkel um die Gröfse F G über dasNiveau. Zieht man dasselbe wieder heraus, so bildet sich ander Oeffnung des kürzeren Schenkels ein Tropfen A N O , unddie über der Horizontalen N 1 ' stehende Wassersäule I' C ist