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Camera obscura.
Fir. alsdann auf der schrägen Fläche nach unten reflectirt, wie aus^®‘der Zeichnung zu ersehen ist.
Diejenige Einrichtung, in -welcher das Bihlauf eineinhalb-durchsichtigen, matlgeschliffencn Glase oder einem geölten Pa-pier erscheint, ist gewöhnlich von kleinerem Format, als dieFig. andere, clie ungleich schönere Bilder lifert. Bei der Erstem
17-wird das Bild aufwärts, bei der Letztem niederwärts reilecLirt.Fi. '
Die Ausscliliefsung alles fremden Lichtes ist bei jener nicht sowesentlich; es genügt, durch die am Deckel angebrachten Kreis-sectoren das Seitenlicht abzuhalten. Das Gehäuse der letztemArt ist entweder von dünnen Brettern B B B, die in Charnierenbeweglich sich zusammenklappen lassen, so dals das Ganze eineSchachtel A A von mäfsiger Gröfse ausmacht; oder es bestehtaus zusammengefiigten Stäben, die mit einem dichten, überallanscliliefsenden Mantel umgeben werden. Das obere Kästchen,welches das Objcc.tiv und den Spiegel enthält, läfst sich ver-mittelst eines Getriebes t, das in eine gezähnte Stange eingreift,nach Bediirfnifs auf- und niederschieben. Der Spiegel s s wirddurch den Knopf d in die erforderliche Neigung gebracht. Daes, zumal im Sonnenscheine, beschwerlich ist, in einem sol-chen eingeschlossenen Baumelauge zu verweilen, so thut manbesser, in die auf der Seite des Beobachters befindliche Wandein ovales Loch einzuschneiden, in welches man nur einenTh eil des Kopfes liineinliält, und nach Belieben wieder zurück-ziehen kann. Ein unterhalb hineingehender Aermel verschafftder Hand des Zeichners den Zutritt. Bei dieser Einrichtungkann dann auch das von unten eindringende, am meisten schäd-liche Licht ausgeslilossen werden, was bei dem über den Beob-achter hängenden Mantel schwieriger ist. Die Brennweite desObj ectivs variirt zwischen 20 und 30 Zollen. Nach WoluastonsRathe soll dasselbe periskopisch, d. h. ein Meniskus seyn, dessenconcave Seite dem Object zugekehrt ist, und von welchem dieRadien der Krünnuungsfläclien , zu Folge der Erfahrungen vonCauciioix, wie 5 zu 8 sich verhalten sollen. Wegen der voll-kommnern Gestalt und der grüfsem Oeffnung möchten auchachromatische Objective (z. B. von Kometensuchern) schöneund helle Bilder geben.
Vor Erfindung der Camera lucida war die Camera ob-scura eine sehr nützliche Hülfe zur schnellen und richtigen