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2 (1826) C und D
Entstehung
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C a 1 o r i m e t c r.

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nach des Verfassers Ansicht, die einem gewissen Quantum zu-kommende Wärme -Entwickelung bestimmen. Das beste Mittel,sie zu messen, bietet die durch die Siedliilzc bcschleunigle Ver-dünstung des Wassers dar; um diese mit Genauigkeit zu bestim-men, giebt May seinem Brennkrafhnesxcr folgende Einrichtung:

AA ist der cylindrisclie Wasserbehälter von Kupferblech,Pr-oben offen, unten bei d d umschliefst er wasserdicht den Ofen II,dessen unterer Theil b bd d cylindrisch ist. Bei t' ist daselbsteine kleine Thürc miL einem Schieber angebracht, um nachdemFeuersehen zu können, dasauf dem Roste b b liegt. Der Trich-ter a a ist bestimmt, die Asche in ein untergesetztes Gefäfs ab-zuleiten. Aus B gellt der Rauch durch das spiralförmig gewun-dene Zugrohr r r, und entweicht nach erfolgter Abkühlung durchdas senkrechte Rohr p. Die Kappe q kann zur Reinigung desRohres weggenommeu werden. Seitwärts am Wasserbehälter be-findet sich, in Verbindung mit demselben, die aufrechte Röhre f,die oben bei 1 in einen Cylinder von 2 bis 3 Zoll Durchmessersich erweitert, der nöLhigen Falls von Glas seyn kann, und miteiner Scale versehen ist. Bei o wird die Röhre f durch eineKlappe verschlossen, welche vermittelst des Wagebalkens i kdurch den hohlen, kupfernen Schwimmer s, (von cylindrischeroder sphärischer Form) geöffnet werden kann. Durch den Hahnh wird das Wasser des Behälters AA abgelassen. Nachdem derBehälter mit Wasser so weit angefüllt ist, dals die Röhre r r da-von bedeckt ist, wird die vollständige Füllung durch den Cy-linder 1 bewerkstelligt: sowie das Wasser so weit angestiegenist, dals es den Schwimmer s zu heben vermag, schliefst sichdie Klappe o; und öffnet sich nur, wenn durch Verdünstungdes Wassers der Schwimmer gesenkt wird. Hat man beim An-zünden des Brennmaterials, und nach völliger Verzehrung des-selben, den Stand des Wassers im Gefäfse 1 genau notirt, so er-hält man das Quantum der Verdunstung, mithin auch nach An-bringung der nölliigen Correctionen für dasjenige , was in dergegebenen Zeit auch ohne Erwärmung verdunstet wäre, für dieEinwirkung des Feuchtigkeitszustandes der Luft, für barome-trischen Druck und Luftzug und Radiation des Gefäfses das re-lative Resultat der Wirkung des angewendeten Brennstoffes.

Doch möchte es bei Versuchen dieser Art meistens zulässig seyn,