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2 (1826) C und D
Entstehung
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C a 1 o r i m e t e r.

Brennstoffes liegt. Die untere OeH'nung dieses Conus tri LI durchden Boden des mit Wasser ungefüllten Cylindcrs hinaus, umdem Ofen frische Luft zuzuführen; die obere endigt sich inein rechtwinklieht umgebogenes horizontal fortlaufendes Baucli-rohr, welches zur vollständigen Benutzung der Wärme nochmit einem weitern Bohre umgeben ist, das, mit Wasser ange-füllt, mit dem Wasser des Cylindcrs in Verbindung steliL. Soist also der Ofen ganz mit Wasser umgeben, und alle in dem-selben entwickelte Warme wird auf die Erhitzung des Letztemverwendet. Nachdem man durch ein am obern Ende des Conusangebrachtes verticales Rohr, das nach Volumen oder Gewichtbestimmte Brennmaterial hincingcworfen und angezündet hat,braucht man nur den Moment abzuwarten, da das Wasser insKochen gcrätli. Das Eeuer wird nun sogleich ausgclösclit, unddie Quantität des verbrauchten Brennstoffes bestimmt. Sobaldder Apparat wieder auf die vorige Temperatur heruntergekom-men ist, kann zu einem zweiten vergleichenden Versuche miteinem andern Brennmaterial geschritten werden.

Gegen diese Einrichtung hat der. königl. Eabrik-ConnuissärMay in Berlin verschiedene Einwendungen gemacht, die haupt-sächlich in folgendem bestehen:

1. Da der Cylhnler oben ganz verschlossen, auch keinin das Wasser reichendes Thermometer angebracht ist, so hältes schwer, den Moment, wo das Kochen eintrilt, wahrzunehmeu.Das Herauslassen von Wasser aus dem oben angebrachten Ilalni,und die Prüfung desselben mit dem Thermometer (nach des Er-finders Vorschrift) ist zu weitläufig und ungewifs.

2- Die gänzliche Umschliefsung des Ofens vom Wassermacht es unmöglich, das Brennmaterial ordentlich einzulegen,oder überhaupt sich zu überzeugen, dafs es gut brenne, auchkann, da keine Schieber zur Abschliefsung des Luftzuges ange-bracht sind, das Eeuer nicht schnell genug gelöscht werden.

3- Läfst sich aus dem unverhrannlen Rest des Brennstof-fes die Quantität des Verbrauchten nicht mit Sicherheit bestim-men, weil der Rückstand wegen gänzlich veränderter Beschaf-fenheit keine Vergleichung mit dem roheil Material gestattet.

Nur durch gänzliche Verzehrung des Brennstofles läfst sieb,