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2 (1826) C und D
Entstehung
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C a 1 d v i 'in e t e r.

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ton, um die speeifische Wärme der Gasarten auszumitteln. Esbestand aus einem Cylindcr voll dünnem Kupferblech', 5b ZolLhoch, und 3 Zoll im Durchmesser, in welchem eine spiral-förmig gewundene' Kiihlröhre, deren ganze Länge bis auf 3Fuls gehen mochte, sieb binaufwaud. Das Thermometer halle'einen Cy linder von der Höbe des Gefäfses, und war so em-plindlicb, dafs es 0,02 eines Grades angab. Um mit einemmäfsigen Quantum Gas einen anhaltenden Strom durch das Ca-lorimeterzulcit.cn,- bediente man sich zweier Gasometer, ausderen einem abwechselnd die Luft in das andere getriebenwurde. Bevor sie durch das Calorimcter ging, mufste sie eineBohre von mehr als 3 Fuls Länge durchwandern, die mit ei-ner zweiten, Weilern Bohre umgeben war, durch welche be-ständig heifser Wasserdampf strömte. Um die Operation zubeschleunigen, wurde das Calorimetcr, dessen Inhalt mit In-begriff der metallenen Hülle einer Wassermasse von 596,8Grammen gleich war, vorher durch eine Weingeisllampe nahebis zu derjenigen Temperatur erwärmt, welche die Wirkung,des Gases demselben im Maximum zu erlheilen vermochte.Alsdann beobachtete man die Zunahme der Erwärmung von 10zu 10 Minuten. Da aber diese in der Nähe des Maximums-noch zu langsam vor sich ging, so Würde, wenn das Thermo-meter noch um einige Zehntel gerade unter der stationären Höhewar, die Temperatur des Colorimeters durch Annäherung eineserhitzten Körpers ein wenig über das Maximum hinaufgebracht,und nachher der Gang der allmäligen Erkältung des Instru-ments alle 10 Minuten noLirt, und der Versuch geschlossen,wenn die Langsamkeit der Aenderung des Thermometers zeigte,dafs man der stationären Höhe in absteigender Biclitung ebenso nahe war, als vorher in aufsteigender. Die Erwärmungmochte ungefähr 16 bis 20 hunderttheilige Grade betragen,während dem das Gas etwa 70 Grade verlor. Für andere zu-fällige Quellen der Wärme, z. B. die Mittheilung durch dieLeitungsröhren wurde sorgfältig Rechnung getragen, und ebenso für die äufscre Erkältung des Apparats 1 .

1 J. de Pb. LXXYh 155. Von ähnlicher Beschaffenheit ist der

Apparat, vermittelst dessen Desi-retz die latente Wiirme der Dämpfemafs. Vergl. 2) ampf, latende PTärme desselben.

II. Bd.

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