Druckschrift 
2 (1826) C und D
Entstehung
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6 C a L i b e r.

Dinoun 1 vorgesehlagen, Cay-Lüssac aber bei seinen Ver-suchen zur Prüfung der I-a Pj.Acrschen Tlieurie der Capillari-tät mit. grofser Genauigkeit ausgefiihrt hat 2 . Man wiegt zudiesem Ende die Röhre, deren innerer Raum mit uumcrhlicherAbweichung als genau cylindrisch vorausgesetzt wird, zuerslleer, füllt dann einen Cylindcr von Quecksilber von bestimm-barer Länge hinein, und wiegt die Rohre abermals, wodurchdas Gewicht des Quecksilbers = p gefunden wird. l)ic Längeder Quecksilbersäule in der Rohre = 1 lindcL man leicht ver-mittelst eines gemeinen Cirkcls oder eines Slangcnc.irkels, undw enn dieselbe beträchtlich lang ist, so kann man die convexenEnden der Quecksilbersäule füglich vernachlässigen, oder nachdem Augcnmafse corrigircn. In diesem Falle isL der Inhalt desQuccksilberrylindcrs im Röhrchen = r 2 jtl, und wenn das Ge-wicht eines gegebenen Maises, z. R. eines Kubikzolles Queck-silbers = misl; so islr 2 jclm = p woraus der Halbmesser

der Rohre r =\f gefunden wird. Setzen wir hierin dasst 1 m ^

Gewicht eines rlicinl. Kubikzolles Wasser = 288,21 Gr. Med.Gew. 3 , das spcc. Gew. des Quecksilbers = 13,586, so ist fürdie Länge = 1 in rlieinl. Zollen und p in Granen Med. Gew.

r == 0,0090162 \f Eür par. Zolle und Grane Med. Gew.ist r = 0,008563 \f -y-; für englische Zolle und Grains Troy-Gewiclit ist r 0,009615 \f -y- ; für neu französisches Mals

p in Grammen und 1 in Decimetern ist r = 0,1531 y^-ygleich falls in Decimetern.

Will man iudefs auf die Gouvcxität an beiden Enden derQuecksilbersäule Rücksicht nehmen, und ist cs möglich, denAnfang derselben genau wahrzunelnncn , so laisl sich die hier-nach erforderliche Corrcction auf folgende Weise erhallen.Man kann mit ziemlicher Sicherheit auuehmen, da(s das Queck-silber an jedem Ende eine Halbkugel vom Halbmesser der Rohre

1 .1. (1. P. Xt. 127.

2 liiot Tiuilc. I. 4l0.

3 S, Maß i.

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