Einleitung.
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möge vorab die allgemeine Übersicht über den Stoff gegeben werden,der in den Erläuterungen verarbeitet ist.
Die beste und ergiebigste Quelle waren die annalistischen No-tizen der Matrikeln selbst, neben ihnen die Abteilung Universität desKölner Stadtarchivs 1 ) und dieselbe Abteilung des DüsseldorferStaatsarchivs.
Von den für die Bearbeitung herangezogenen Werken sind zunennen die Matrikeln und Dekanatsbücher von St. Andrews, Bologna, Dil-lingen, Erfurt, Frankfurt, Freiburg, Greifswald, Heidelberg, Ingolstadt,Krakau, Leipzig, Löwen, Marburg, Orleans, Paris, Prag, Rostock, Trier,Tübingen und Wittenberg. Berücksichtigt wurde ferner eine reicheLiteratur zur Universitäts- und Gelehrtengeschichte, sowie zur Ge-schichte der Wissenschaften. 2 ) Auch wurden soweit nötig und mög-lich, die Werke zur deutschen und zur Kirchen-Geschichte des 15.und 16. Jhdts. benutzt. Nur in beschränktem Maße fand eine Ver-wertung der lokalgeschichtlichen Werke statt. Die Beschränkung inder letzteren Hinsicht war dringend geboten, einmal wegen dergroßen Masse der Literatur und dann auch wegen der unkritischenGestalt vieler ihrer Hervorbringungen. Trotzdem schien es nichtgeraten, die mannigfachen Erläuterungen, welche einer Reihe vondiesen Schriften mehr gelegentlich entnommen wurden, beiseite zulassen, um das Ebenmaß des gebotenen Stoffes zu erhalten; vongrößerem Werte als ein rein systematisches Verfahren erschien dieÜberlieferung des gewonnenen Materials.
Nicht aller gesammelte Erläuterungsstoff konnte in den An-merkungen gebracht werden. Bei den mit f ausgezeichneten Per-sonen und dort, wo durch die Bemerkung „u. ö.“ darauf hingewiesenist, besitzt der Bearbeiter jetzt schon in seinem Zettelkatalog eimgeltendere Nachrichten; für die Wiedergabe in der Matrikel wurdennur die charakteristischen Belegstellen ausgewählt, diese aber auchalle gebracht.
1 ) Von ganz besonderer Wichtigkeit war die Einverleibung des Archivsder Studienstiftungen und des Bianco’schen Nachlasses; dadurch war es möglich,die späteren Rotuli und die artistischen Dekanatsbücher zur Erläuterung heranzu-ziehen. während ihre Benutzung mir bei der Bearbeitung der 1. Auflage des1. Bandes vorenthalten wurde. Es war damals eine Herausgabe der artistischenDekanatsbücher durch A. Büchi in den Veröffentlichungen der Görres-Gesellschaftgeplant, die aber nicht zustande gekommen ist.
2 ) Das Bücherverzeichnis im Anhang berücksichtigt aber nur die Werke,welche eine Ausbeute ergaben.