Druckschrift 
1 (1928) 1389 - 1475
Entstehung
Seite
41
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Einleitung.

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Die Erläuterungen geben Aufschluß über Universitätsbesuch undStudiengang der Immatrikulierten und klären die Beziehungen derUniversität Köln zu ihren Schwesteranstalten. 1 ) Wir lernen ausihnen die spätere Wirksamkeit der neuen Genossen an der Hoch-schule kennen; das gesamte Professorenkollegium der Universität unddie Dauer der Lehrtätigkeit der einzelnen Dozenten ließ sich aufdieser Grundlage wieder ermitteln. 2 ) Die literarischen und wissen-schaftlichen Leistungen der hervorragenden Personen werden be-stimmt; wir erfahren ihre spätere Stellung im privaten und öffentlichenLeben. So ergibt sich die Bedeutung, welche das Universitätsstudiumfür die verschiedenen gelehrten Berufsarten hatte. Nach allen diesenRichtungen hin soll die Kölner Matrikel Bahn brechen zu einer nichtauf Theorien, sondern auf Tatsachen gegründeten Wertschätzung derälteren Universität in ihrer Stellung zur Wissenschaft und zum öffent-lichen Leben in Deutschland.

D Ein auffallendes Beispiel möge erwähnt werden: die starke Verbindungzwischen Köln und Heidelberg um das Jahr 1455, veranlaßt durch die Einführungder via antiqua in Heidelberg durch den Kölner Magister Hertwicus de Amsterdam;man vgl. dazu Toepke, Heidelberger Matrikel II 392 ff.

2 ) Vgl. die dieser Ausgabe beigegebenen Verzeichnisse unter XVII-XX