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1 (1928) 1389 - 1475
Entstehung
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Einleitung.

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die Bestimmungen darüber in den Satzungen der Stifter. 1 ) Bei vielenStiftskirchen waren die Pfründen Vorbehalten Männern von ritter-bürtiger Abstammung oder Graduierten. 2 )

Eine besondere Stellung nahmen die Ordensgeistlichen, fratres(fr.), ein. 3 ) Angehörige der vier Bettelorden wurden nur intituliert,wenn sie eine Lehrtätigkeit ausüben oder zu ihrem Privatnutzen diePrivilegien der Universität genießen wollten.' 1 ) Daher rührt dieverhältnismäßig geringe Zahl der immatrikulierten Mönche, währenddoch anderweitig der eifrige Betrieb der Studien in den Klösternausdrücklich bezeugt ist. 5 ) Das Kölner Karmeliterkloster wurdenoch dazu ausdrücklich der Universität inkorporiert 6 ), wie schonvorher das Augustinerkloster. 7 )

Adelige Studierende sind in der Kölner Matrikel nicht zuhäufig; allerdings ist bei ihnen nicht immer der höhere Stand durchdie Bezeichnung als illustris, nobilis usw. zu erkennen. 8 )

Getaufte Juden 9 ) kommen in der Matrikel nur vereinzelt vor. 10 )

XI. Gebührenzahlung. 11 )

Über die Gebühren für die Immatrikulation setzten die all-gemeinen Statuten 12 ) fest, daß der zu Intitulierende für die Mühe-

*) So verfügt das Kapitel von Jung S. Peter in Straßburg über die Ein-künfte der zum Zwecke des Studiums abwesenden Kanoniker i. J. 1372. Als Uni-versitäten werden genannt: Paris, Bologna, Oxford, Montpellier, Padua, Prag(Straßburg. Urk.-Buch V. n. 998 S. 770-772).

2 ) So außer in Köln z. B. in Aachen, wo der Kanoniker entweder ritter-bürtig sein mußte 'vel graduatus in aliqua licita facultate, seil, in artibus mag. sivelic. aut dr. in iure can. vel civili sive b. f. vel lic. aut m. theol. seu m. med. vel. lic.:Bulle P. Bonifaz IX. vom 7 Okt. 1402 bei Sauerland. Vat.-Urk. 7, 115/16 n. 286.

3 ) In Leipzig waren alle Orden vertreten, zumeist die (Zisterzienser: Erler1, XLIII.

4 ) Allgemeine Statuten § x.

5 ) Für das Kölner Karmeliterkloster vgl. Koch, Die Karmeliterklöster derNiederdeutschen Provinz, 13. bis 16. Jahrhundert. Freiburg 1889, S. 131158.

6 ) i. J. 1391: I 12a. Die Zahlen der 1543-56 in Köln studierenden Kar-meliter werden angegeben bei Postina 125 Aum.

7 ) I 11 a.

8 ) wie aus einem Vergleich des I Rotulus mit der Matrikel hervorgeht.Nach Stölzel, Gelehrtes Richtertum 1, 125 ff. wird kaum */3 der Adeligen alssolche in den Matrikeln bezeichnet.

9 ) in Leipzig 2 getaufte Juden, vielleicht ein dritter: Erler 1, XLVI.

10 ) 119, 32; 296, 18; 654, xoi; Ntr. z. J. 1428.

") Vgl dazu unten Tabelle 3a (4 a in der ersten Auflage S. XCVI-CIII). FürWien vgl. Aschbach, Geschichte 1, 66, für Heidelberg Toepke 1, LI, für Leipzig Erleri,XLVIII-LI, für Rostock Hofmeister 1, XIV, für Tübingen Roth 59, für FreiburgMayer 1 XLIX-LIV, für Ingolstadt Mederer 4, 59, 196.

,2 ) § 44 -