Druckschrift 
5 (1809)
Entstehung
Seite
604
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2. Freylich sind die Fässer nicht immer sogenau gearbeitet, daß sie innen eine stetige undvollkommene Rundung darstellten, weil die 'Dauben bald etwas dicker bald etwas dünnersind, auch nicht durchaus immer von gleicherKrümmung ausfallen, und daher an der inneruFaßfläche bald hie bald dort mit ihrer Dickeetwas hervorstehen, und eine unregelmäßigevon der Eon«,initäl mehr oder weniger ab-Weichende innere Fläche bilden.

z. Aber man sehr diese und mehr anderein der Ansübunq unvermeidliche Abweichungenvon einer regelmäßigen ,»»ern Bildung desFasses beyseire, u, d nimmt a», daß die innereFläche vollkommen diejenige Ründung habenwürde, die ihr als einer geomelnschen unun-terbrochenen, durch die Umdrehung einer an,genommenen Faßlinie um ihre Axe entstände,nen Fläche, entsprechen müßte, und sucht nundie Regeln zu bestimmen, nach dieser oderjener Voraussetzung i» Absicht auf die Faß,linie oder Krümmung der Dauben, den Inhaltdes Fasses mit möglichst r Genauigkeit zu er-halten, und auch dabey die Vorschriften mög,lichst einfach für die Ausübung einzurichten,weil diejenigen, welche sich mir dem so genann-ten Vistren der Fässer abgeben, oft wederKenntntß genug haben, nach etwas zusammen-gesetzten Formell, zu rechnen, noch auch würk,

lich

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