Druckschrift 
5 (1809)
Entstehung
Seite
340
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§. 86.

Anmerkung.

I. Es ist bekannt, baß nicht mehr reguläreKörper, d.h. solche, welche nur durch einer»ley Art regulärer Vielecke begränzt werden,möglich sind, als die eben genannten fünfe.Ihr Inhalt kann also nach den angegebenenFormeln berechnet werden, wenn man entwe-der ihre Seitenlinie oder den Halbmessersder Kugel, in welche sie beschrieben werdenkönnten, als gegeben ansieht. Diesen Halb-messer kann man erhalten, wenn man an einemsolchen Körper den Abstand zweyer am weite-sten von einander entfernten Ecken mißt, unddann diesen Abstand halbirt. Denn dieser Ab-stand ist der Durchmesser der Kugel, in welcheder Körper beschrieben werden könnte.

II. Aber außer diesen 5 regulären so ge-nannten Platonischen Körpern, giebt esnoch viel andere, welche gleichfalls durch re-guläre Vielecke aber durch Vielecke von unter-schiedener Art, begränztwerden, z.B. Körper,welche durch zweyerley oder gar dreyerley re-guläre Vielecke, sämtlich von gleichen Seitenbegränzt werden, und sich gleichfalls in eineKugel beschreiben lassen, so daß alle Eckpunktein die Oberfläche der Kugel fallen würden.Man kann zeigen, daß mit Ausschluß solcher,weiche in die Classe der Priemen odex Pyra-miden