Druckschrift 
5 (1809)
Entstehung
Seite
81
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8!

Ellipse anzunehmen, oder auch ihren Inhalteinem Kreise gleich zu setzen, dessen Fläch? Ldas arithmetische Milte! zwischen den Kreis-flächen (8) seyn würde, man immer am bestenthun wird, sich an die Bestimmung k (7) zuhallen, welche das arithmetische Mittel zwi-schen dem größten und kleinsten Werths ^vder L, welchen man für die Grundfläche an-nehmen könnte, darstellt, folglich die Grund,fläche für einen Kreis zu nehmen, dessen Durch-messer — -, der sogenannten aquirtenWeite des Gefäßes, gleich seyn würde.

l l, Wollte man sich die Mühe geben, nochmehrere Durchmesser zu messen, und aus ihnendas Mittel zu nehmen, so würde man einender Wahrheit noch näher kommenden äquirtenDurchmesser für die Berechnung der Grund-fläche erhallen. Man würde am besten thun,den Umfang der Grundfläche etwa in 8 gleicheTheile zu theilen, wo sich denn bald ergebenwird, zwischen welchen Theilpunkten gemessenwerden muß, um jedes Mahl einen Durch-messer zu erhallen. Der daraus abzuleitendeäquirte Durchmesser würde gewiß eine grössereSchärfe geben als man je bey einem Gelraide,maaße verlangt hat.

l2. Wollte man in (9) berechnen, waseiner der Heyden Unterschiede L-—K oderMayer's pr. Gesinerr. V. Th. 2