Druckschrift 
5 (1809)
Entstehung
Seite
65
Einzelbild herunterladen
 

m. NiMt man stakt Regenwasser gewöhn/liches Brunnenwasser, so wiegt ein PariserCubikfuß des letztern selten über 2 Unzen mehrals das Negenwasser, welche 2 Unzen einen»Raum von ohngefähr z Pariser Cubikzollenentsprechen. Man wird also überhaupt beyder Eichung eines Gefäßes durch Hülse desGewichtes Wassers, weiches seine» Raum er/füllt, auf einen ganzen Cubikfuß d.h. auf einenRaum von »728 Cubikzollen selten um zCubik-zolle fehlen, wenn man sich schlechtweg desgewöhnlichen Brunnenwassers dazu bedient.Bey Gefäßen dergleichen z. B. die kleinenQuartier- oder Maaßaefäße sind, welche seltenüber Iva Cubikzolle enthalten, ist es also ziem-lich gleichgültig, ob man sich zur Eichung der-selben des Regen- oder Brunnenwassers be-dient, indem der Fehler kaum einige Zehinheile«ineS Cubikzolles betragen wird. In allenFällen wird es jedoch am rathsamsten seyn,sich des Regenwassero zu bedienen und die (II.)angeführten Zahlen bey der Eichung der Ge-fäße zum Grunde zu legen.

IV. Gesetzt also man habe das GewichtRegenwassers, welches den Raum eines solchenGefäßes erfüllt, nach mehrmahligen Abwiegenund daraus abgeleiteten Mittel 2 Pfund9 Unzen 4 Dr. e8 Gr. Apothekergewichtl6lZ8 Gran gefunden (wie ich es z.B. für

Maver's pk.Gesm-tr. V.TH, E das