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Gedanken der Frau Fürstin Constantia von Salm : aus dem Franz.
Entstehung
Seite
132
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142.

Wir finden immer ein Mittel, unsre Moral un-ser» Neigungen und selbst unser» Leidenschaftenanzupassen.

143.

Mau mag sich noch so sehr gegen das Mißge-schick stemmen und erhabene Gesinnungen in einererniedrigten Stellung behaupten, bis auf wenigeAusnahmen setzt man sich früh oder spät, ohne eSgewahr zu werden, mit seiner wirklichen Existenzins Gleichgewicht.

144.

Die Unordnung in den Geschäften ist die Quellefast aller Uebel des Lebens, weil sie denjenigen,der sich ihr überläßt, von Allem abhängig macht.

IIS.

Die Unordnung unserer Umgebung scheint dieOrdnung in unser» Gedanken zu stören.

Die Aufrichtigkeit, mit welcher man glaubt, daßdie Andern Unrecht haben, mit ihrer Stellung,