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ihrer Macht; weil sie die Nothwendigkeit herbei-führen, sie zu ergründen, statt sie zu empfinden,und weil sie dieselbe dadurch dem Urtheile derMenschen unterwerfen, das ihnen nicht gestattet znglauben, was sie nicht begreifen können.
4.
Die Wahrheit hat Schranken, die Chimäre hatkeine; darum läßt die erstere, über welche hinausder menschliche Geist nichts sieht, nichts hofft,diesen rnkig aber oft gleichgültig; während er sichaugenblicklich für die letztere entflammt, die so zusagen unbegrenzt ist, und die eben dadurch für ihneine unerschöpfliche Quelle von Cmpfindungenwird, wonach er immer begierig ist.
5.
Dem Menschen ist es nicht gegeben, einen rich-tigen Begriff zn haben von Empfindungen, die ernicht erfahren, von Dingen, die er nicht gesehen,von Zuständen, in denen er sich nicht befundenhat. Darum begehen die Herrscher so viele Jrr-thümer selbst in der Ausführung ihrer geradestenAbsichten, und darum haben sie, so aufgeklärt sieauch sein mögen, in die wahre Lage ihrer Völker