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oft weniger Einsicht, als der geringste ihrer Un-tertanen.
6.
Erwagt man, welchen ungünstigen Einfluß dieErziehnng, welche sie erhalten, ihre erhabene Stel-lung, die Schmeichler, die sie umgeben, die gänzlicheUnwissenheit, in welcher sie sich über die Lage derübrigen Menschen befinden, ans das Urthcil derHerrscher, ans ihren Verstand, ja selbst ans ihrHerz ausüben, so ist zu bewundern, wie ihrernoch so wenige waren, die wirklich ihre Macht ge-mißbrancht haben und wahre Tyrannen gewordensind. Man kann diesen glücklichen Erfolg so vielerUrsachen, die eine entgegengesetzte Wirkung hätten,hervorbringen sollen, jener Art menschlicher Ach-tung zuschreiben, die, ohne daß er es sich gesteht,daS Herz und den Geist dessen ergreift, der Allesvermag, und der, wenn er nicht durch Widerstandgereizt wird, (vorausgesetzt, daß er keine Ausnah-me von der allgemeinen Regel ist), sich endlichdem Triebe zum Guten überläßt, der auch einsder Elemente der menschlichen Verminst ist.