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Verhandlungen der am 18. Juli 1842 abgehaltenen 4. Generalversammlung der Aktionäre der k. k. priv. Wien-Raaber Eisenbahn-Gesellschaft
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18
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Die Bücher weisen in der verflossenen Zeit von 8 Monaten biS 30. Inn! d. I. eine Verführung

von 267,457 Ztr.

aus; hierzu die in den Monaten September und Oktober mit den Personen-

Trains fortgeschafften .:.... 7,510 ^/»o» »

Güter, und das seit Eröffnung der Bahn beförderte Passagiere und Eil-

gilt pr - - 15,993 »

gibt zusammen ^ 290,961 "/»oa Ztr.

wofür fl. 45,594 . 19 kr. eingenommen wurden.

Dieses Quantum beträgt zufolge der gemachten Erhebungen kaum V» Theil der auf der parallel laufenden Triefte»Straße durch Fuhrleute in derselben Zeit transportirten Frachten; allein die längere Strecke bis Gloggnitz, bei welcher sichfür die Versender ein Gewinn an Zeit- und Frachtlohn gegen den Chaussee-TranSport herausstellt, wird erst seit 5. Mai d. I.befahre» , die Fabriksbesitzer und Gewerksinhaber sind noch theilweise durch Kontrakte gebunden, oder sind wegen Mangeleines Zollamtes in Gloggnitz bemüßiget, ihre Güter nach Neustadt anzuweisen; endlich erfordert die Beseitigung der altenVerfrachtungsweise wegen der vieleir daran hastenden Interessen und Gewohnheiten bei jeder Eisenbahnunternehmung einelängere Zeit.

Durch die in nahe Aussicht gestallte Verbindung unseres Wiener-Bahnhofes mit jenem der Kaiser Ferdinands-Nordbah n, mit dem k. k. Hanptzollamte in der Stadt, und mit dem Donaukanale mittelst einer Pferde-Eisenbahn wild anUmladung der Güter erspart und die Zustellungsgebühr vermindert werden; das im Bau begriffene Waaren- und Getreide-Magazin, die Creirnng eines GetrcidemarkteS für Obersteyermark, und endlich die zu hoffende Etablirung eines Zollamtesam Gloggnitzer Stationsplatzc, muß auf den Frächtenverkehr der Bahn den günstigsten Einfluß üben, weil dann auch Fuhr-leute, die nicht nach Gloggnitz angewiesen sind, sich daselbst mit Retourladungen versehen könncu und ihre Güter gerneübergeben werden.

Hiernach ist nicht zu zweifeln, daß die Ergebnisse des Frachtentransportes schon im nächsten Jahre erfreulich seinwerden, und das Einkommen der Bahn nicht unbedeutend zu vennehren versprechen; daß aber dieser Geschäftszweig durchdie Fortsetzung der Bahn nach Trieft au Bedeutung außerordentlich zunehmen muß, braucht wohl nicht erst in Erwähnungzu kommen. . ^

Auf der Bahn sind ferner transportirt worden:

333 Equipagen, 1109 Pferde, Hunde und andere Thiere seit 21. August v. I. und es ist dafür ein Betrag vonfl. 4585 . 22 kr. eingegangen, welcher bei der gegenwärtigen größeren Ausdehnung der Bahn bedeutend anwachsenmuß.

An anderweitigen Einnahmen des Betriebes haben sich ergeben:

a) Aus der Verpachtung eines Theiles der Damm- und Abgrabungs-Böschungen zu Grasungen fl. 369 . 28 kr.

b) » der Verpachtung des größten Theiles der.übrig gebliebenen, seitwärts der Bahn liegen-

den Gruudabschnitte zur Agrikultur , . . . fl. 1827 . 9 kr.

c) » der Vermiethung der Gast- und Kasseehauslokalitäten am Wiener- und Badner Sta-tionsplatze, eineS Theiles der Viadukts-Magazine nächst der Matzleinsdorfer-und Favoritten-

linie und sonstiger Lokalitäten lc. . fl. 17,9 80 . 39 kr.

4) » dem Verkaufe von Fahrordnungen und Eintrittskarten in die Bahnhöfe fl. 415 . 57 kr.

«) » der Verpachtung der auf Rechnung der Gesellschaft und mit obrigkeitlichen Consensen

erbanten 14 OmnibuS .....' fl. 3S49 . 40 kr.

Die Gesammt Brutto-Einnahme des Bahnbetriebes bis Ende Juni d. I. beträgt sonach:

1. für Personen . fl. 636,942 . 45 kr.

2. für Frachten, Gepäck, Equipagen nnd Thiere- . » 50,179 . 41 »

3. an anderweitigen Ertragnissen 24,142 . 53 »

Zusammen . fl. 711,265 . 19 kr.

Dagegen betrugen die A usgaben gemäß des anliegenden Rechnungsabschlusses in der Beilage

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