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sagen als: es ist wahrhaftig ein Todeskampf —die unverkennbaren Züge des Todes, das Zusammen-schaudern, das tiefe Stöhnen, das gänzlich gebro-chene Auge! — Endlich sinkt ihr Kopf auf die Brust,die Hände hangen schlaff an ihr herunter, und mitdem Eintritte der dritten Stunde ist keine Spur vonLeben mehr in ihr (!!) — und dies Alles in knicend-schwebendcr Stellung." (Wahrlich eine Meisterin inschwierigen mimisch-plastischen Attitüden, wogegen dieLeistungen der Lady Hamilton und der Künstlerin Hän-del-Schütz wahre Stümpereien sind!) „So — fahrtdas erwähnte Blatt fort — bleibt sie mehrere Mi-nuten unbeweglich, ein über alle Beschreibung rüh-rendes Bild des für uns am Kreuze gestorbenenHeilandes. Mit einem Male belebt sie sich wieder;das Gesicht bekommt seine gewöhnliche Farbe, diebläulichweißen, völlig welken Hände werden frisch,und aus den Wunden derselben stießt etwas Blut,das Auge strahlt im lebhaftesten Dank — kurz dieganze Erscheinung ist nun ein Bild des höchsten Ent-zückens, die Stellung wie gewöhnlich. Früher, alssie noch den freien Gebrauch der Sprache hatte,lobte sie gewöhnlich Gott in den schönsten Versen,daß sie mit Jesu habe leiden müssen. Am Don-nerstag leidet sie die Angst Christi am Oelberge; anden Festen von Christi Geburt und der heil, drei Königeist ihr Anblick besonders lieblich, an den Gcdacht-nißtagen der heil. Jungfrau lebt sie Alles mit, ist