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dcrtäuferkvnigs, der vor drei Jahrhunderten auf demThrone des münstcr'schen Zion gesessen, dann gestürztund mit glühenden Zangen zu Tode gemartert ward.
Es würde zu weit führen, allen religiösen Un-sinn, den die katholischen Seelenwerber für den al-leinseligmachenden Himmel in Deutschland in's Le-ben gerufen, namhaft zu machen; nur an die grell-sten Punkte dieses dem menschlichen Verstände wieder Ehre des Katholicismus Hohn sprechenden Bil-des zu erinnern, möge genügen. Deshalb erwähnenwir hier das fast zwanzig Jahre spater im Jahre1835 in Cours gekommenen Pendants zur dülmcn-schcn Nonne, des Tyroler Frauleins Mariavon Mörl zu Kaldern*), welche fast ohne Nah-rung, abermals Jahre lang meist in knie end-schwe-bender Stellung, mit Wundenmalcn auf denHänden, im Bette zubrachte, und an jedem Frei-tage von 2 Uhr Nachmittags an stirbt. — „Zwi-schen 2 und 3 Uhr Nachmittags — erzählt (S. 417)die gläubige katholische Aschaffcnburgcrin, unterder Aegide ihres Nedacteurs, des geadelten undgoldgespornten Legationsraths Pfeilschister —wird sie immer bleicher; ihre Züge nehmen immermehr den Ausdruck einer Sterbenden an, um 2V-Uhr beginnt der Todeskampf — sehr geschickte (?)Acrzte haben dies gesehen und können nichts Anderes
*) Bergt. Aschaffenburgcr katholische Kirchcnzeitung 1336.Nr. 60 und 61.