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Die römisch-hierarchische Propaganda, ihre Partei, Umtriebe und Fortschritte in Deutschland : mit Rückblicken auf die Opposition des Erzbischofs von Köln nach unumstößlichen Thatsachen
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dcrmenschen — denn die todten Wundcrgcstaltcn,aus Holz geschnitzt oder aus Stein gemeißelt, ge-nügten nicht. So rief denn im Jahre 1817 einfranzösischer Abbe die Nonne zu Dülmen in'sLeben, eine sieche, bettlägerige, dürre Weibsgestaltaus einem aufgehobenen Nonnenkloster, die Jahrelang angeblich von Wasser und etwas geschabtenAepfcln lebte und an Brust, Händen und Füßenund um die Stirn die Wundenmale des Herrn zurSchau trug, welche an jedem Freitage bluteten.Und nach diesem lebenden Wundcrwesen wallfahrtetedie katholische Masse und sandte ihre Apostel hinaus allen Ländern Europas bis zum Tode dieservom Himmel zur Verkünderin der Wahrheit undAlleinseligmachung der katholischen Kirche ausersehe-nen Frommen. Bei ihrem Leben stritten für siezwei münstcr'sche Glaubenshelden, beide praktischeAerzte,deren Namen genannt zu werden und auf dieNachwelt zu kommen verdienten, damit die Ge-schichte des Aberglaubens sie mit unauslöschlicherSchrift in ihre ehernen Tafeln schreibe. Nach demTode der Wundernonne wand Clemens jBren-tano, den der innere heilige Trieb nach Dülmengerufen und ihn dort Jahre lang in der Nähe derAuserwählten festgebannt, der Gottesbraut den Myr-thenkranz um die blutende Stirn, und ihre irdischeHülle entführten gläubige Holländer aus der Gruftnach Leyden, der Vaterstadt des schwärmerischen Wie-