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Die römisch-hierarchische Propaganda, ihre Partei, Umtriebe und Fortschritte in Deutschland : mit Rückblicken auf die Opposition des Erzbischofs von Köln nach unumstößlichen Thatsachen
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de» sein. Die jener Theorie widerstrebenden gesetz-lichen Bestimmungen der weltlichen Macht könnensie nicht gültig binden; die kirchliche Gewalt ist ge-fesselt; sie muß den Fesseln zu entfliehen, der Knecht-schaft sich zu entreißen suchen. Das gebietet jeneTheorie. Dadurch entsteht ein Staat im Staate,gefahrlicher als irgend einer, ein geistiger Staat, einStaat des Gewissens, der kein positives Staatsge-setz in Beziehung auf die Kirche anerkennt. Darausbildet sich eine Opposition der Kirche gegen denStaat, die seit lange auf jede nur gedenkbare Weisegeschürt und erhalten wird, Patriotismus und Liebezum angestammten Herrscherhause verbannt, Hadererweckt und nährt, und an der Wohlfahrt der Staa-ten und ihrem Gedeihen ein stets gieriger Wurmnagt, indem sie den Unterthan dem Fürsten, denBürger dem Staate entfremdet.

Besonders treten diese traurigen Zustände dortam grellsten und verderblichsten hervor, wo das Für-stenhaus und die Regierung, oder der größere Theilder Bevölkerung nicht dem Katholicismus zugethanist, mithin in paritätischen Staaten, in Deutschlandalso in Baden, Würtemberg, den beiden Hessen,Hanover, Nassau, Oldenburg, Mecklenburg, Sach-sen, Preußen u. s. w.

Vor Allen sind die Klagen katholischer Seits amlautesten und die Opposition am stärksten in Preu-