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Die römisch-hierarchische Propaganda, ihre Partei, Umtriebe und Fortschritte in Deutschland : mit Rückblicken auf die Opposition des Erzbischofs von Köln nach unumstößlichen Thatsachen
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terbricht, und so, unter dem Vorwande, dasStaats-intcrcsse zu wahren, die innere Verwaltung der Kirchein ihre Hände zieht. Hiernach ist auch die Lehrevon dem landesherrlichen?Ineet gebildet. Auch dasRecht des Landesherr», aus jenem Gesichtspunkteabgeleitet, über die Misbrauche der geistlichen Amts-gewalt in Folge des dawider von den Unterthanenergriffenen Recurses zu entscheiden, ist nur da be-gründet, wo demselben ein augenscheinlicher Eingriffin die Gerechtsame des Staates zum Grunde liegt.

Offenbar ist diese Theorie dem bestehenden Rechts-zustande der katholischen Kirche schnurstracks entge-gen. Alle Einwirkung des Staats, welche darnachunzulässig ist, ist aber durch Concordate oder lan-desherrlich bestätigte Bullen gesetzlich bestimmt. DieAnsicht der Kanonisten, welche auch die des päpstli-chen Stuhls von Haus aus ist, widerstrebt demStaatsprincip. Die Anhänger derselben müssendaher den Staat als eine der Kirche feind-liche Macht betrachten, wogegen alle Mittelerlaubt sind nach dem Jesuitengrundsatz: der Zweckheiligt die Mittel; die katholische Kirche wird dadurchin directe Opposition wider den Staat gestellt, unddie Kirchensatzungen stehen in geradem Widerspruchemit den Staatsgesctzen. Sie hat sich der Gewaltfügen müssen, und strebt deshalb, sich dieser Gewaltzu entziehen- Sie steht nach jener Ansicht in einemrechtlosen Zustande; ihn aufzuheben, muß ihr Strc-