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Die römisch-hierarchische Propaganda, ihre Partei, Umtriebe und Fortschritte in Deutschland : mit Rückblicken auf die Opposition des Erzbischofs von Köln nach unumstößlichen Thatsachen
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besondere in Deutschland, eine durchaus von ihrerfrüheren Stellung im Mittelalter abweichende Stel-lung erhalten, womit weder die römische Curie, nochdie orthodoxen katholischen Kanonisten sich bis aufden heutigen Tag einverstanden erklären. Vielmehrmißbilligen Beide diese Stellung; der päpstlicheStuhl übergab zur Schützung seiner Rechte deshalbeine Protcstation beim wiener Congrcfse, und die ka-nonischen Rechtslchrer erklären sich in Schriften wieauf den Lehrstühlen unumwunden und offen widerdiese der katholischen Kirche angewiesene Stellung,welche sie sich nur als der schwächere Theil gefallenlassen und der Gewalt nachgeben müsse. Der Ge-sichtspunkt, von welchem aus der päpstliche Stuhl,dem nach jener in's Leben getretenen Theorie nichtein Schatten seines früheren Einflusses geblieben ist,und die Kanonisten dieselbe betrachten, ist folgender:Daß in einem christlichen Staate die weltlicheObrigkeit von Dem, was in der Kirche vorgeht, we-gen des gemeinschaftlichen Interesse Notiz nehmeund die Thätigkeit der kirchlichen Organe mit beauf-sichtigen könne, ist in der Natur der Sache gegrün-det und durch die Geschichte aller Zeiten gerechtfer-tigt. Ganz anders ist hingegen der Standpunkt,wenn die Staatsgewalt, gleichsam als ob ihr ausder Kirche nur Gefahr drohe, dieselbe überall mitWächtern umstellt, den Verkehr mit ihren Obern er-schwert, den Zusammenhang ihrer Institutionen un-