Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
417
Einzelbild herunterladen
 

4!7

Uebrigens ist hier noch zu bemerken, daßdie Wcrthe von 6?, 60, die Fehler in denWinkeln, nicht in Minuten und Secunden be-deuten, sondern vielmehr in Dccimalthcilgendes Sinus rotus, der durchgangig i ge-setzt worden: werden aber 6?, 60, würklich inSecunden angenommen, so muß man statt 6?,

ci? 6060, eigentlich die Werth« - ^^ ^ 206264' 206264

setzen, damit man ihren Werth in Dccimalthei-len des Sinus tot. erhalte.

>

Die gefundene Formel wird nun dienen,!n jedem Falle die Folge der Fehler, undderen Verhaltniß zu den zugehörigen Grös-sen zu finden. So z. E. wenn man in demDreyecke ?0^-> die beyden Winkel ?, 0'und die Grundlinie r, um 6?, 60, cir. falschgemessen hatte, und wolte deren Erfolg aufdie Seite p, finden; so dürfte man nur in

obiger Gleichung den Werth von suchen.

Also würde

^---^-4-N6? N60

x r

Wolte man z. C. aus den falsch gemessenenGrößen?, 0, 9, den Fehler in der Grund-linie r bestimmen, so hatte man

Dd ch-