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der Boussole den größten unvermeidlichenFehler auf r5 bis 20 Min. ansetzen.
§. 2OZ. Die Fehler, welche in einem aus,gemessenen Winkel vorgefallen sind, könnennun entweder den Winkel zu groß oder zu kleinangeben, d. h. wenn man den ausgemesscncnWinkel und die Größe des unvermeid-
lichen Fehlers — « setzt, so ist der wahreWinkel entweder — « oder ^ -l- «. Wel-ches von beydcn nun in einem besondern Fallestatt findet, läßt sich nicht entscheiden, son-dern man muß bcydes annehmen, und die Fol,gen davon berechnen.
Da solchergestalt die begangenen Fehler baldpositiv bald negativ sind, ft> wird eszur Richtigkeit einer Messung sehr vortheil-haft scyn, wenn man die Größen zu wiedcrhol-tenmahlen misset, und aus allen das Mittelnimmt. Wenn daher z. E. ein Winkel miteinem Astrolabio viermahl gemessen würde,und man aus allen vier Resultaten ein Mittelnähme, so würde man wahrscheinlich denWinkel viermahl genauer finden, als wennman ihn z. E. nur cinmahl mäße.
Da es aber auf dem Felde eine sehr großeVerzögerung der Arbeit scyn würde, alleGrößen zu wicderholtenmahlen zu messen, soläßt man es meistens, wenn nicht «ine ausser«
C c ordent-