Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
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400
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dem ich einerley Winkel zu verschiedenen Zeitenmaaß, und die Resultate mir einander ver-glich. Denn, wenn gleich in den Abheilun-gen des Randes Vielleser keine Fehler von die-ser Größe sind., odc- wenn man dieselben auchgleich durch Prüfungen aussindig gemachtdatt?/ und dem ausgemcffei-en Winkel dk da-her rührende Correction gab, so können dochandere Umstände, z. E, eine etwas unrich-tige Stellung d -'S Werkzeugs, eineetwanige Excentricitat, die Unvoll-kommen h e i t des Gelichrs n s. w, zusam-men genommen, bey einem so kleinen Instru-mente, gar leicht einen Ir ' an von 2 stö ZMinuten hervorbringen Wenn auch qlcichjn vielen Fallen die Vetn^chtl ich reitdes Fehlers nicht von der angegebe-nen Größe seyn mögtc, so muß man dochin der Theorie von den Folgen der Fehler einfür allemal etwas bestimmtes festsetzen, undhierzu muß man allemal den größten un-vermeidlichen Fehler annehmen, der sichvon der Beschaffenheit und Größe eines Werk-zeugs erwarten laßt.

Bey der gewöhnlichen Einrichtung undGröße der Boussolcn, wird man b.m Messungeines Winkels mit diesem Werkzeuge, einenFehler von 15 bis 20 Minuten, w-hl schwer,!ich vermeiden können; daher werde ich bey

der