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Bey Messung der Winkel sind aber die un-vermeidlichen Fehler weit mannichfaltigcr , siehängen sowohl von dem cingecheilten Randedes Werkzeugs, als auch von dessen Stellung(X Kap.), der richtigen Bewegung des Fern-rohres (XI. Kap.) und nech mehreren Um-ständen ab; dergestalt, daß es bey einem aus-gemessenen Winkel, weit schwerer ist, de»murhmaßlich 'egangeneu Fehler anzugeben, alses bcy Messung gerader Linien geschehen kan.
Bey Bestimmung der Winkel auf dem Meß-tische, setzt Marino ui (ele rer iclmogra-pdion IW. I. Lnp. V. num. 5) die Mög-lichkeit des zu begehenden Fehlers auf 5 Mi-nuten , voraueacwtzt, baß man nur ein ge-wöhnliches Diopterlinial zum Visiren braucht,und sonst mit aller möglichen Vorsicht zuWerke geht. Er bestätigt dieses auch durchwörtliche Versuche, die man a. a. O. selbstnachlesen kan.
Bey Messung der Winkel, mit emm Astrs-labie von gewöbwGer Groß , nemlich vonohngefahr einen! F-g/e im Dure.messer, dasübrigens mit möglichster Sorgfalt verfertiget,und mit einem Fernrohre versehen ist, will ichden größten Fehler, der auch bey aller Auf-merksamkeit und Vorsicht, u'. vcrmeidlich ist,«uf 2 bis Z Minuten ansetzen, wrwon ichmich durch die Erfahrung überzeugt habe, in-dem