Druckschrift 
2 (1793)
Entstehung
Seite
285
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ÄN5

P-r

Anmerkungen die Standlinie betreffend.

H. 185. I. Wenn die Punkte L aufdem Felde, sowohl unter sich, als auch von derStandlinie, sehr weit wcgliegen, und es dieIlm stände nicht zulassen , die Srandlinie LOsehr groß und bequem anzunehmen, so werdendie Winkel LUD in solchem Falle oft

sehr klein werden, nnd dieses verursacht, 1) daßsich die Linien I)X; Lö, Oll, (und

also auch die correspcndircnden auf dem Meß-tische) sehr aneinander fortschleifen, wodurchalso auf dem Meßt-iche, wo die gezogenen Li-nien eine körperliche D'ckc baden, selten rechtgenau die wahren Durchs? mttspunkre angege-ben werden können. 2) Oasi die Weite /lKdennoch sehr unsicher gefunden wird , , wennman auch gleich die Winkel mit dem Asirolabiomessen, und lVL durch Rechnung finden wolte.Denn die Folge wird lehren, daß, wenn dieWinkel LLO, sehr klein werden, folg,

lieb ^OO -l- ^I)L, oder L(lv ch LDL sehrnahe an 180° kommen, alsdann kleine Fehler,die man bcy Messung der Winkel an HeydenStandpunkten begebet, auf die gesuchte Weitesehr großen Einfluß haben, und sie miteiner desto größern Unrichtigkeit geben, jekleiner L^O, LLO sind.

Zur Richtigkeit des Verfahrens muß manalso 1) eine sehr kleine Standlmie vermeiden,

2) da,